Klimaaktivistin Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

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    Norwegen,

    Die junge schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.

    Greta Thunberg bei einer Demo Anfang März in Hamburg
    Greta Thunberg bei einer Demo Anfang März in Hamburg - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Norwegische Abgeordnete reichen Vorschlag rechtzeitig vor Fristende ein.

    Er und zwei seiner Kollegen hätten den Vorschlag rechtzeitig vor Fristablauf Ende Januar eingereicht, sagte der norwegische Abgeordnete Freddy Andre Östvegard am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Damit könnte die 16-jährige Schülerin noch in diesem Jahr ausgezeichnet werden.

    Mit ihrem Klimastreik habe Thunberg eine «Massenbewegung» gestartet, die er als einen wichtigen Beitrag zum Frieden betrachte, sagte Östvegard, der für die sozialistische Linke im norwegischen Parlament sitzt. «Wenn wir nichts tun, um den Klimawandel zu stoppen, wird er für Kriege, Konflikte und weitere Flüchtlinge sorgen».

    Für einen «derart grossen Preis» vorgeschlagen zu werden, sei «unglaublich und ein wenig sonderbar», sagte Thunberg der schwedischen Zeitung «Aftonbladet». Es sei natürlich eine «Ehre» und «sehr nett».

    Thunberg bleibt seit dem Sommer jeden Freitag der Schule fern und demonstriert vor dem Parlament in Stockholm für den Kampf gegen den Klimawandel. Ihr Vorbild hat inzwischen eine internationale Bewegung angestossen: In einer bislang grössten Aktion wollen am Freitag tausende Schüler in mehr als hundert Ländern für den Klimaschutz auf die Strasse gehen. Die Organisatoren der «Fridays for Future» gehen von mehr als tausend Demonstrationen aus.

    Nach Angaben des norwegischen Nobelinstituts wurden dieses Jahr 304 Personen und Organisationen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Wer auf der Liste steht, wird streng geheimgehalten.

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