Selenskyj bei Böhmermann: US-Wahlausgang kann Ukraine helfen
Selenskyj hofft nach dem Sieg der Demokraten bei den US-Midterms auf mehr Hilfe für die Ukraine. Das sagte er im ZDF-Interview mit Jan Böhmermann.

Das Wichtigste in Kürze
- Selenskyj setzt nach dem Demokraten-Sieg bei den US-Midterms auf mehr Ukraine-Hilfe.
- Selenskyj dankt auch den Republikanern, lobt aber die klare Haltung der Demokraten.
- Selenskyj erwartet, dass ein Ukraine-freundlicher Kongress Putin unter Druck setzt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt nach dem Sieg der Demokratischen Partei bei den US-Zwischenwahlen auf mehr Hilfe für sein von Russland angegriffenes Land. Er sei auch den Republikanern dankbar, sagte er in einem Interview von Jan Böhmermann für das ZDF.
«Aber die Demokraten sprechen sehr klar von einer Unterstützung der Ukraine, von Hilfe an die Ukraine. Sie sprechen von der Erneuerung der Verbindung zwischen den USA und Europa», sagte Selenskyj nach Angaben des Senders.
In der US-Politik setzt die demokratische Mehrheit im Kongress der Macht des republikanischen Präsidenten Donald Trump künftig Grenzen. Trump will Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine beenden, übt aber eher Druck auf Kiew als auf Moskau aus.
Wenn der Kongress nun ähnlich wie Europa von Unterstützung für die Ukraine mit Geld und Waffen spreche, werde dies den russischen Staatschef Wladimir Putin unter Druck setzen, erwartete Selenskyj.
Das Böhmermann-Interview mit Selenskyj soll im «ZDF Magazin Royale» am Freitag (23.00 Uhr) ausgestrahlt werden und wird schon vorher in der Mediathek abrufbar sein.










