«Klima-Shakira»: Aktivisten wollten Jet von Merz pink färben
Eine neue Klima-Gruppe scheiterte bei einem nächtlichen Protest in Nordrhein-Westfalen. Ziel war der Privatflieger von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Das Wichtigste in Kürze
- Klimaaktivisten wollten Friedrich Merz’ Privatjet mit pinker Farbe besprühen.
- Die Polizei stoppte die Aktion am Hangar des Flugplatzes Arnsberg-Menden.
- Ermittlungen laufen wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.
In der Nacht zum Donnerstag versuchten Klimaaktivisten, das Privatflugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem Flugplatz Arnsberg-Menden pink zu besprühen. Die Polizei verhinderte die Aktion rechtzeitig am Hangar.
Laut «Bild» gehörten zu den Beteiligten unter anderem Anja Windl (28), bekannt als «Klima-Shakira», und Hendrik F. (56), der durch eine Kreuzfahrt während eines Prozesses Aufmerksamkeit erregt hatte.
«Wollten Merz zurück auf den Boden der Tatsachen bringen»
Windl erklärte vor Medienvertretern: «Wir wollten Friedrich Merz zurück auf den Boden der Tatsachen bringen.»
Die Aktivisten hatten neben Farbe auch ein Fahrrad dabei, das sie dem Kanzler symbolisch überlassen wollten. Die Gruppe sieht sich als Nachfolgeorganisation der aufgelösten «Letzten Generation».
Die Täter verschafften sich durch ein Loch im Zaun Zutritt zum Gelände. Hendrik F. sagte später: «Wir sind bis zur Tür gekommen, dann kam die Polizei auf uns zugestürzt.»
Nach Angaben der deutschen Zeitung war das Flugzeug aus bestimmten Gründen überwacht – was nicht immer der Fall sei.
Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Beihilfe
Nahe dem Gelände kontrollierte die Polizei zudem einen 23-jährigen Mann im Auto. Dieser war bereits im Zusammenhang mit linkspolitisch motivierter Kriminalität aufgefallen.
Die Beteiligten wurden nach acht Stunden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Es laufen Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung, gegen den Mann im Auto wegen Beihilfe.


















