Johnson wehrt sich gegen Vorwürfe wegen Renovierung

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Grossbritannien,

    Der unter Druck geratene britische Premier Boris Johnson hat erneut versucht, von Unstimmigkeiten rund um die Renovierung seiner Dienstwohnung abzulenken.

    Boris Johnson, Premierminister von Grossbritannien, wehrt sich gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Wohnungsrenovierung. Foto: Dan Kitwood/PA Wire/dpa
    Boris Johnson, Premierminister von Grossbritannien, wehrt sich gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Wohnungsrenovierung. Foto: Dan Kitwood/PA Wire/dpa - sda - Keystone/PA Wire/Dan Kitwood

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der britische Premier Boris Johnson gerät immer mehr unter Druck.
    • Er soll die Renovierung seiner Wohnung in London mit Parteispenden finanziert haben.
    • Der Betrag soll weit über seinem jährlichen Budget von 30'000 Pfund gelegen haben.

    Der unter Druck geratene britische Premierminister Boris Johnson hat erneut versucht, von Unstimmigkeiten rund um die Renovierung seiner Dienstwohnung abzulenken.

    «Ich denke nicht, dass es irgendetwas zu sehen gibt oder etwas, um das man sich sorgen sollte.» Dies sagte Johnson am Donnerstag zu Reportern beim Besuch einer Schule in London. Zuvor hatte die zuständige Wahlkommission angekündigt, die Geldflüsse rund um die Renovierung zu überprüfen. Dies könnte auch Johnsons Befragung zur Folge haben.

    Renovierung auf Parteikosten

    Berichten zufolge soll der konservative Regierungschef die Renovierung seiner Wohnung mit einer Parteispende zwischenfinanziert haben. Die Kosten sollen weit über die jedem Premierminister jährlich zustehenden 30'000 Pfund (rund 38'000 Franken) gelegen haben.

    Coronavirus
    Der britische Premierminister Boris Johnson. - sda

    Neben der Kommission untersucht auch ein neuer Berater, der die Einhaltung ministerieller Standards von Regierungsmitgliedern überwachen soll, die Vorgänge. Da dieser jedoch direkt an den Premier berichtet, kann Johnson letztlich selbst über Veröffentlichung und Konsequenzen entscheiden. Die Opposition fordert unabhängige Aufklärung.

    Johnson wird nicht müde zu betonen, dass die britische Öffentlichkeit seiner Meinung nach an anderen Dingen interessiert sei. So etwa an der Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Impfkampagne.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Boris Johnson
    5 Interaktionen
    Premierminister
    Boris Johnson
    11 Interaktionen
    Über Corona-Tote
    Johnson auf dem Weg zu «Prime Minister's Questions»
    6 Interaktionen
    Über Corona-Tote

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    94 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Glashütten AG
    Glashütten AG
    18 Interaktionen
    Preisexplosion

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Andrew Mountbatten-Windsor (66), früher als Herzog von York bekannt, w
    5 Interaktionen
    Nach Festnahme
    strasse von hormus
    London
    Prinz Harry
    236 Interaktionen
    Einblick