Nach einer gescheiterten Kandidatur für die Kommunalwahlen in Süditalien sieht sich die frühere Erotikfilm-Darstellerin Tina Ciaco in ihren Rechten beschnitten. Die 41-Jährige wollte bei den anstehenden Abstimmungen im Herbst in Salerno in Kampanien für die Partei Nuovo Psi antreten, wie italienische Medien berichteten. Ihre geplante Kandidatur sei jedoch von anderen Politikern als unethisch befunden und verhindert worden.
Abstimmung Wahl Biel Mehrheit
Ein Stimmzettel landet in der Urne. (Symbolbild) - Keystone

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  • Ciaco wehrt sich nun dagegen.

«Es ist mein Recht zu kandidieren. Das ist eine Niederlage für alle Frauen», sagte sie der Zeitung «Corriere della Sera» (Samstag). Ciaco wandte sich nach eigenen Angaben mit ihrem Protest an den Chef der Forza Italia und früheren Regierungschef, Silvio Berlusconi. Sollte dieser nicht reagieren, wolle sie es bei Staatspräsident Sergio Mattarella versuchen.

Die in Salerno geborene Schauspielerin und heutige Filmproduzentin wollte sich nach eigenen Angaben für Frauenrechte und gegen sogenannte Rache-Pornos einsetzen. Die Nuovo Psi unterstützt gemeinsam mit anderen rechten und konservativen Parteien wie der Lega, Forza Italia und den Fratelli d'Italia einen Bürgermeisterkandidaten in Salerno.

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