Europaweit mindestens 138 Tote durch Lawinen in diesem Winter

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Italien,

In Europa sind in diesem Winter so viele Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Nach einer offiziellen Statistik starben in den Alpen und in anderen europäischen Gebirgen seit Anfang Oktober dadurch mindestens 138 Menschen.

Europäische Lawinenwarndienste ziehen eine düstere Bilanz. (Archivbild)
Europäische Lawinenwarndienste ziehen eine düstere Bilanz. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Besonders hart betroffen war in diesem Winter Italien, wo insgesamt 38 Lawinentote gezählt wurden – vor allem in Südtirol. Die Statistik stammt vom European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss der nationalen Lawinenwarndienste verschiedener Länder.

Auch das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF gehört dazu. In der Schweiz kamen in diesem Winter laut SLF bis Anfang April 18 Personen durch Lawinen ums Leben.

Zum Vergleich: Im vorigen Winter 2024/25 gab es in Europa insgesamt 70 Lawinentote. Diese Saison waren es also fast doppelt so viel. Zuletzt wurden 2017/18 noch mehr Todesopfer gezählt: insgesamt 147. Die Statistik stammt vom European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss der nationalen Lawinenwarndienste verschiedener Länder.

Kommentare

User #2601 (nicht angemeldet)

Wann werden für Snowboarden und Skifahren bei den Bergbahnen endlich Hinweise angebracht, dass abseits der Pisten keine Rettungseinsätze erfolgen? Im Strassenverkehr hätte man schon längst Massnahmen ergriffen.

User #2626 (nicht angemeldet)

So viele egoiszen und Menschen die kein Verantwortungsgefühl haben. All diese Menschen die ab der Piste gehen gefährten andere besondets die Retter. Bleibt zu Hause und geniesst das Leben man hat es nur einmal.

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