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    iPhones in EU ohne KI-Siri - Apple greift Kommission an

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    USA,

    Apple startet neuen Anlauf bei KI, doch EU-Nutzer erhalten keinen Zugang zu vielen Funktionen. Der Konzern kritisiert die EU-Kommission.

    apple ki
    Apple bringt neue KI-Funktionen vorerst nicht auf iPhones und iPads in der EU. - keystone

    Apple startet neue KI-Funktionen, doch viele bleiben auf iPhones und iPads in der EU zunächst weiterhin gesperrt. Apple kritisiert die EU-Kommission wegen ihrer Regulierungsvorgaben scharf, wie «Zeit» berichtet.

    Apple wirft der EU-Kommission vor, mit Forderungen nach vollständiger Öffnung seiner Geräte die Privatsphäre europäischer Nutzer zu gefährden. Der Konzern entschied, stattdessen die neue KI-Siri auf iPhone und iPad nicht in der EU verfügbar zu machen.

    Auf Mac-Computern und der Vision Pro-Brille können europäische Nutzer zugreifen, weil Apple dort nicht als «Gatekeeper» mit viel Marktmacht gilt. Das EU-Digitalgesetz DMA schreibt vor, dass Gatekeeper-Konkurrenten gleichen Zugang zu Plattformen erhalten müssen wie eigene Dienste, so «Zeit».

    Konzern sieht Datenschutz durch EU-Regeln gefährdet

    Apple habe der Kommission die Risiken eines «wirklich uneingeschränkten» Zugangs von Assistenten anderer Anbieter zum Betriebssystem erklärt. Marketingchef Greg Jozwiak erklärte laut «Handelsblatt», die EU-Kommission habe die Bedenken des Konzerns zurückgewiesen.

    siri ai
    Für Siri AI werden bereits mögliche Bezahlmodelle diskutiert, um den Betrieb und die Weiterentwicklung der Technik zu finanzieren. - Apple

    Apple legte bereits im vergangenen Jahr einen technischen Lösungsvorschlag vor, wie «Handelsblatt» angibt. Die Kommission habe aber diesen abgelehnt, ohne sich damit auseinanderzusetzen.

    Ein Sprecher der EU-Kommission widersprach Apples Darstellung laut «Handelsblatt» deutlich. Apple habe eine Befreiung von den Vorgaben für mindestens 18 Monate gefordert.

    EU fordert gleiche Chancen für KI-Assistenten auf dem iPhone

    Andere KI-Assistenten hätten sonst nicht die gleichen Chancen wie Siri auf iPhones. «EU-Recht ist nicht verhandelbar», sagte der Sprecher laut «Handelsblatt».

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    Die neue «Siri AI» soll Bildschirminhalte analysieren und Internetinformationen nutzen können. - Apple

    Apple bringt sich laut «ZDFheute» mit einer neuen Version von Siri im KI-Wettlauf in Stellung. Die neue Siri AI kann Bildschirminhalte analysieren und auf Internetinformationen zugreifen.

    Apple betont laut «ZDFheute», die Software sei besonders tief in den Alltag der Nutzer eingebettet. Als Beispiel nennt Apple laut «ZDFheute» die Frage: «Wie hiess der Podcast, den mir meine Schwester neulich empfohlen hat?»

    Apple und EU liefern sich seit Jahren Regulierungskonflikte

    Apple ist laut «Spiegel» im KI-Wettbewerb hinter Anbieter wie OpenAI, Anthropic und Google zurückgefallen. Durch die enge Integration ins iPhone könnten KI-Funktionen besser zusammenarbeiten und Daten stärker geschützt werden.

    Würdest du neue KI-Funktionen auf deinem iPhone nutzen?

    Der Streit mit der EU-Kommission dreht sich laut «Spiegel» gerade deshalb um den Zugang anderer KI-Dienste zu Apple-Geräten. Apple befindet sich auch seit längerer Zeit im Streit mit den EU-Regulierungsbehörden.

    Die Echtzeit-Dolmetscherfunktion für AirPods war laut «Spiegel» in Deutschland erst mit Verzögerung verfügbar. Wegen des Streits um alternative App-Stores verhängte die EU eine Strafe von 500 Millionen Euro gegen Apple.

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    Kommentare

    User #3593 (nicht angemeldet)

    eine WWDC bei der der liquid Glass Schieberegler das Highlight war. Ich verwende zwar Apple, aber jetzt sind ihnen die Ideen ausgegangen. Und KI sollten sie nicht anpreisen, können andere schon Jahre und erst noch besser

    User #3955 (nicht angemeldet)

    "was ist Siri"? diese Funktion ist überall abgestellt... muss nicht sein...

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