In Österreich kann man wieder Polarlichter beobachten

Samantha Reimer
Samantha Reimer

Österreich,

Zwei Sonnenstürme sorgen für eine Chance auf Polarlichter über Österreich. In den Nächten auf Dienstag und Mittwoch könnte das Himmelsschauspiel zu sehen sein.

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Polarlichter sind am Himmel über Schillig (Kreis Friesland) zu sehen. (Symbolbild) - Markus Hibbeler/dpa

In der Nacht auf Dienstag und Mittwoch lohnt sich ein Blick in den Himmel. Denn aktuell stehen die Chancen besonders gut, über Österreich Polarlichter zu beobachten.

Das berichtet die Geosphere Austria, die vor zwei Sonnenstürmen warnt, welche gerade auf die Erde zurasen. Zwischen Dienstag, 21 Uhr, und Mittwochfrüh werden die Stürme unser Magnetfeld treffen.

Die Regionen Kärnten, Steiermark und Osttirol gehören dabei zu den Hotspots für das seltene Phänomen, wie auch «MSN» schreibt.

Beste Bedingungen in Sicht

Die Wetterlage begünstigt das Schauspiel. Am Dienstag werden im Norden und Osten noch Wolken erwartet, aber im Tagesverlauf klart es vielerorts auf.

Am Mittwochabend sind die Bedingungen erneut optimal, um potenzielle Polarlichter zu erspähen.

Hast du schon einmal Polarlichter gesehen?

Laut Experten wurden solche Naturschauspiele im Vorjahr mehrfach über Kärnten, Steiermark und Osttirol gesichtet.

Sonnenstürme: Risiko für Technik bleibt gering

Astrophysiker betonen laut Geosphere Austria, dass doppelte Sonnenstürme das Magnetfeld der Erde auch stärker beeinflussen können.

Dennoch sei aktuell nicht mit erheblichen Auswirkungen auf die technologische Infrastruktur zu rechnen.

Die Effekte könnten aber etwas intensiver ausfallen, wenn beide Stürme gleichzeitig aufschlagen.

Wie entstehen Polarlichter?

Polarlichter, auch als Aurora borealis bekannt, entstehen durch energiereiche Teilchen. Diese kommen laut der «Kleinen Zeitung» mit dem Sonnenwind zur Erde und treffen auf unser Magnetfeld.

Polarlichter
Doch das Timing ist entscheidend. In der Nacht auf Mittwoch konnte man das Farbspektakel zwischen zwei und sechs Uhr beobachten. (Symbolbild) - keystone

Wenn die geladenen Partikel in der oberen Atmosphäre auf Sauerstoff oder Stickstoff treffen, beginnen sie zu leuchten. Am häufigsten sind dabei grün-gelbe, aber gelegentlich auch rötliche oder pinke Farbtöne zu sehen.

Das Phänomen tritt normalerweise näher an den Polen auf. In seltenen Fällen schaffen es starke Sonnenstürme, das Polarlicht bis in mittlere Breiten zu bringen.

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Kommentare

User #1581 (nicht angemeldet)

Chemtrail Polarlichter sind nicht natürliche, sondern chemische Lichter. Der letzte löscht das Licht.

User #2116 (nicht angemeldet)

Das kann man auch in der Schweiz sehen, man braucht dazu nur in bisschen LSD!

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