Am Samstagabend stürzte ein Frachtflugzeug in Griechenland ab. Geladen hatte es unter anderem Munition. Die Besatzung kam ums Leben.
Trümmer eines Antonow-Frachtflugzeugs sind in Nordgriechenland zu sehen, nachdem es in der Nähe der Stadt Kavala abgestürzt ist. Foto: Giannis Papanikos/AP/dpa
Trümmer eines Antonow-Frachtflugzeugs sind in Nordgriechenland zu sehen, nachdem es in der Nähe der Stadt Kavala abgestürzt ist. Foto: Giannis Papanikos/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Giannis Papanikos
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Frachtflugzeug, das am Samstagabend in Griechenland abstürzte, hatte Munition an Bord.
  • Es war unterwegs nach Bangladesch, als der Pilot Triebwerkprobleme meldete.

An Bord des Frachtflugzeugs, das Samstagabend nahe der nordgriechischen Stadt Kavala abgestürzt ist, sollen sich 11,5 Tonnen Munition befunden haben. Das sagte der serbische Verteidigungsminister Nebojsa Stefanovic am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Belgrad, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete.

Es handele sich um Munition für Mörser, die in Serbien produziert werde. Das Flugzeug habe alle erforderlichen Genehmigungen für den Transport gehabt. Behauptungen in Medien, dass die Antonow Waffen von Serbien in die Ukraine transportieren sollte, wies der Minister zurück.

Die Fracht sei am Samstagabend am Flughafen von Nis geladen worden, sagte Stefanovic weiter. Anschliessend habe sich das Flugzeug auf den Weg nach Bangladesch gemacht, vorgesehene Zwischenstopps waren Jordanien und Saudi-Arabien.

Über der nördlichen Ägäis hatte der Pilot Probleme mit dem Triebwerk gemeldet und eine Notlandung beantragt. Die Maschine schaffte es jedoch nicht mehr zum nächsten Flughafen – sie stürzte in der Nähe zweier Dörfer auf ein Feld. Anschliessend waren stundenlang Explosionen zu hören, Feuerwehrleute stellten giftig-beissenden Geruch fest und sperrten das Gebiet ab.

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