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«Ihm gefiel die Angst»: Frauen berichten von Epstein-Skandal

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Fünf Frauen haben in einem BBC-Interview eindringlich über ihre Missbrauchserfahrungen in Verbindung mit dem Skandal um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein berichtet.

Epstein
Der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Fünf Frauen haben über ihre Missbrauchserfahrungen von Jeffrey Epstein berichtet.
  • «Ich lächle nicht mehr auf die gleiche Weise», sagt eine Frau über ihr 18-jähriges Ich.
  • Das Epstein in der Zelle Suizid begangen haben soll, glauben die Frauen nicht.

«Ihm gefiel die Angst in unseren Augen», erzählt eine der Frauen in der Sendung «Newsnight», aus der die Rundfunkanstalt vorab Ausschnitte veröffentlichte.

«Ich glaube, es gefiel ihm, dass wir wie erstarrt und verängstigt waren und nicht wussten, was wir tun sollten, und ich denke, das hat ihn erregt.»

Der 2019 in Untersuchungshaft gestorbene US-Multimillionär hatte über Jahre einen Missbrauchsring mit einer hohen Zahl an Opfern betrieben.

Epstein unterhielt beste Kontakte in die High Society. In den vom US-Justizministerium in den vergangenen Monaten veröffentlichten Akten zu den Ermittlungen tauchen etliche prominente Persönlichkeiten auf.

Die namentliche Erwähnung ist noch kein Beweis für ein Fehlverhalten.

epstein
Die Epstein-Files sorgen weltweit für Schlagzeilen. (Archivbild) - keystone

Die Frauen berichten teilweise von den Momenten, in denen sie Epstein kennenlernten.

Sie zeigen während der Sendung Fotos von sich, die ungefähr zu dieser Zeit entstanden sein sollen. «Ich lächle nicht mehr auf die gleiche Weise», sagt eine der Frauen über ihr 18-jähriges Ich – fotografiert in einem Moment, bevor der Missbrauch begonnen haben soll.

«Ich habe mein Leben genossen, und ich hatte keine Ahnung, was mir bevorstand.»

Hat dich erstaunt, wie viele bekannte Namen in den Epstein-Akten auftauchten?

An die offizielle Version, laut der sich Epstein in seiner Zelle im Alter von 66 Jahren das Leben genommen hat, glauben die Frauen nicht.

«Wer immer ihn getötet hat, hat ihn zum Schweigen gebracht», sagt eine der Frauen. Eine andere äussert: «Er wusste, dass er davonkommt.»

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Kommentare

User #1495 (nicht angemeldet)

Es sollten alle Beteiligten, welche sich strafbar gemacht haben, sehr hart bestraft werden. Diese Bestie kann man leider nicht mehr bestrafen, weil er sich-wie es Feiglinge eben tun- durch Suizid umgebracht hat. Gebt diesem Monster bitte keine Plattform mehr, denn andere kranke Menschen könnten ihn sonst noch als Vorbild sehen.

User #9916 (nicht angemeldet)

Diverse Banken haben Millionen gezahlt um die Sache hinter sich zu bringen.

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