Igor Levit beherrscht sein Klavier wie kein anderer. Der Musiker setzt sich ebenfalls gegen Hass ein, wodurch er Begeisterung wie auch scharfe Kritik erntet.
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Igor Levit ist einer der wichtigsten Pianisten seiner Generation. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Igor Levit thematisiert in seinem neuen Buch jede Art von Menschenhass.
  • Durch seinen Einsatz erntet der Pianist viel Bewunderung – aber auch Kritik.
  • Der 34-Jährige bekam sogar Morddrohungen.

Igor Levit (34) ist einer der begnadetsten Pianisten seiner Generation. Jedoch geht sein Wirken weit über das Musizieren hinaus. Er erhebt regelmässig seine Stimme auf Twitter gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Art von Hass. Er setzt sich für den Klimaschutz und für die Demokratie ein.

Wie der «Hanser Literaturverlag» berichtet, bespricht er diese Themen in seinem neuen Buch. Der Journalist Florian Zinnecker (37) begleitete den Pianisten auf seiner Konzertsaison 2019/20. Wie der ganzen Welt bewusst ist, ist während dieser Jahreswende durch das Coronavirus viel geschehen.

Es ist nicht nur eine Zeit der Extreme, sondern auch das Jahr, in dem sich Levit öffentlich im Netz präsentierte. Für seine Taten erntet er viel Begeisterung von seinen Bewunderern, stösst jedoch auch auf harte Kritik. Und erhält nicht zuletzt gar Morddrohungen.

Das Jahr war auch eins der Reflexion für den gebürtigen Russen. Igor Levit findet zu sich selbst – als Mensch und als Künstler.

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