Der Hamburger Zoll hat Federschmuck mit den Federn geschützter Papageien aus dem Verkehr gezogen.
Ein Papagei
Ein Papagei - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Gelbbrust- und Grünflügelaras vom Aussterben bedroht.

Der in einem Postpaket aus der Schweiz verschickte Kopfschmuck habe auffällige blaue und rote Federn von Gelbbrust- und Grünflügelaras enthalten, teilte die Behörde in der Hansestadt am Dienstag mit. Beide Arten sind vom Aussterben bedroht und fallen unter internationale Artenschutzabkommen.

Nach Angaben des Zolls hatte die Käuferin den Kopfschmuck über das Internet bei einem Händler in der Schweiz erworben, der dabei auch die Einhaltung aller erforderlichen Genehmigungen zusicherte. Die galten aber nicht für eine Einfuhr aus der Schweiz in die EU, so dass der Zoll den etwa 400 Euro teuren Kopfschmuck beschlagnahmte.

Einfuhren in die EU sind laut Zoll sind nur mit einer speziellen artenschutzrechtlichen Genehmigung erlaubt, die etwa für Tiere aus Zuchtbetrieben gewährt wird. Die Behörde rief alle Bürger mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft dazu auf, bei Käufen über Ländergrenzen hinweg unbedingt die Zollbestimmungen zu beachten.

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