Das griechische Parlament gibt den Haushalt für das nächste Jahr grünes Licht.
Haushaltsdebatte im griechischen Parlament
Alexis Tsipras, Ministerpräsident von Griechenland, spricht während einer Parlamentssitzung. Die Opposition im griechischen Parlament hat kurz vor der Abstimmung zum Haushalt 2019 am Dienstag das geplante Budget scharf kritisiert. - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Griechenland hat sich auf ein Haushaltsbudget für 2019 geeinigt.
  • Ihm war jedoch eine heisse Debatte im Parlament vorausgegangen.

Das griechische Parlament hat am Dienstagabend den Haushalt für das Jahr 2019 gebilligt. Nach einer fünftägigen Debatte votierten 154 Abgeordnete für den Etat, 143 stimmten dagegen, wie das Parlamentspräsidium mitteilte. Der Haushalt basiert auf der Annahme eines Wirtschaftswachstums von 2,5 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt soll auf 190 Milliarden Euro steigen (2018 rund 183 Milliarden).

Der Haushalt 2019 ist der erste nach Griechenlands Verlassen der Hilfsprogramme Ende August. Athen muss sich nun selbst Geld am Kapitalmarkt besorgen. Das Land wird von den Euro-Partnern überwacht; bis 2022 muss sein Haushalt einen jährlichen Primärüberschuss (ohne Zahlungen für den Schuldendienst) von 3,5 Prozent erreichen. Daran sind weitere Schuldenerleichterungen geknüpft.

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