Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände fordern mehr Solidarität von Wohlhabenden

AFP
AFP

Deutschland,

Vertreterinnen und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, evangelischer Kirche, Wissenschaft und Kultur fordern angesichts der hohen Inflation mehr Solidarität mit den Schwächeren.

Ehrenamtliche Arbeit
Freiwilliges Engagement kann das seelische Wohlbefinden stärken. (Archivbild) - afp

Das Wichtigste in Kürze

  • Warnung vor Zerreissprobe für Demokratie durch steigende Preise.

Ärmere Haushalte müssten wirkungsvoll entlastet werden, schreiben sie in einem am Montag in Berlin veröffentlichten offenen Aufruf. Vor allem Menschen mit hohem Einkommen und Vermögen seien gefragt: «Starke Schultern können und müssen mehr tragen - das ist ein zentraler Grundsatz unserer sozialen Marktwirtschaft.»

Der demokratische Sozialstaat verspreche allen eine gerechte Teilhabe. «Dieses Versprechen ist wertlos, wenn es sich in Krisenzeiten nur für die Einkommens- und Leistungsstarken im Land bewahrheitet», kritisieren sie. Sollte das geschehen, drohe der Demokratie «eine nie dagewesene soziale und politische Zerreissprobe.»

Unterzeichnet haben den Aufruf unter anderem Annette Kurschus, die Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland, Diakoniepräsident Ulrich Lilie, Frank Werneke, der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Spital
135 Interaktionen
Notaufnahme
portugal
55 Interaktionen
In Café erkannt

MEHR IN NEWS

kongo
Nach Todesfall
hinrichtung
1 Interaktionen
Washington
Arbeit
Über 8 Milliarden

MEHR AUS DEUTSCHLAND

-
70 Interaktionen
Ungeschminkt
Norbert Gstrein
Hamburg
5 Interaktionen
Karlsruhe
Nürnberg Dokumentationszentrum
Antwort auf KI-Fakes