Stadt Luzern

Telefonbetrüger missbrauchen Luzerner Krebsvorsorge-Hotline

Simon Ulrich
Simon Ulrich

Luzern,

Telefonbetrüger nutzen die Nummer des Darmkrebsvorsorgeprogramms. Sie geben sich als Bankangestellte aus und fordern Geld. Wer angerufen wird, legt besser auf.

Telefonbetrug
Telefonbetrug ist weltweit ein grosses Problem. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Betrüger missbrauchen die Luzerner Darmkrebshotline für Telefonbetrug.
  • Sie geben sich als Luzerner Kantonalbank aus und fordern Geld.
  • Der Kanton warnt: Das Programm fordert niemals Geld per Telefon.

Die Telefonnummer des Darmkrebsvorsorgeprogramms im Kanton Luzern (041 228 70 00) wird derzeit von Telefonbetrügern missbraucht.

Die Täter geben sich als Mitarbeitende der Luzerner Kantonalbank aus und fordern Geld. Es handle sich dabei eindeutig um einen Betrugsversuch, warnt die Dienststelle Gesundheit und Sport (DIGE) in einer Mitteilung.

Kanton warnt und reagiert mit Sofortmassnahmen

Die DIGE hat Sofortmassnahmen eingeleitet: Eine Bandansage auf der betroffenen Nummer warnt nun vor dem Betrug.

Auch auf den Webseiten der DIGE und des Darmkrebsvorsorgeprogramms wurde ein Hinweis aufgeschaltet. Die DIGE betont: «Das Programmzentrum ruft niemals an, um Geld zu fordern.»

Personen, die solche Anrufe erhalten, sollen das Gespräch sofort beenden, keine persönlichen Daten preisgeben und keinesfalls Geld überweisen.

Auch Angaben zu Bankkarten oder anderen Finanzdaten sollten nicht gemacht werden, heisst es weiter. Der Kanton rät, mit Angehörigen und Bekannten über die Gefahr von Telefonbetrug zu sprechen.

Betroffene sollen sofort handeln

Wer bereits betroffen ist – etwa durch eine Zahlung oder die Preisgabe sensibler Informationen – sollte sofort die eigene Bank kontaktieren und Karten oder Konten sperren lassen.

Bist du schon mal auf einen Telefonbetrug reingefallen?

Zusätzlich wird empfohlen, sich bei der Luzerner Polizei (Tel. 041 248 81 17) oder dem nächsten Polizeiposten zu melden.

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Kommentare

User #6445 (nicht angemeldet)

Es gibt leider viele gutgläubige Menschen…

User #4553 (nicht angemeldet)

Ich frage mich schon, wer gibt im 2026 am Telefon sensible Bankdaren weiter? Schauen die Menschen kein Fernsehen, lesen keine Zeitung und hören kein Radio?

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