Telefonbetrüger missbrauchen Luzerner Krebsvorsorge-Hotline
Telefonbetrüger nutzen die Nummer des Darmkrebsvorsorgeprogramms. Sie geben sich als Bankangestellte aus und fordern Geld. Wer angerufen wird, legt besser auf.

Das Wichtigste in Kürze
- Betrüger missbrauchen die Luzerner Darmkrebshotline für Telefonbetrug.
- Sie geben sich als Luzerner Kantonalbank aus und fordern Geld.
- Der Kanton warnt: Das Programm fordert niemals Geld per Telefon.
Die Telefonnummer des Darmkrebsvorsorgeprogramms im Kanton Luzern (041 228 70 00) wird derzeit von Telefonbetrügern missbraucht.
Die Täter geben sich als Mitarbeitende der Luzerner Kantonalbank aus und fordern Geld. Es handle sich dabei eindeutig um einen Betrugsversuch, warnt die Dienststelle Gesundheit und Sport (DIGE) in einer Mitteilung.
Kanton warnt und reagiert mit Sofortmassnahmen
Die DIGE hat Sofortmassnahmen eingeleitet: Eine Bandansage auf der betroffenen Nummer warnt nun vor dem Betrug.
Auch auf den Webseiten der DIGE und des Darmkrebsvorsorgeprogramms wurde ein Hinweis aufgeschaltet. Die DIGE betont: «Das Programmzentrum ruft niemals an, um Geld zu fordern.»
Personen, die solche Anrufe erhalten, sollen das Gespräch sofort beenden, keine persönlichen Daten preisgeben und keinesfalls Geld überweisen.
Auch Angaben zu Bankkarten oder anderen Finanzdaten sollten nicht gemacht werden, heisst es weiter. Der Kanton rät, mit Angehörigen und Bekannten über die Gefahr von Telefonbetrug zu sprechen.
Betroffene sollen sofort handeln
Wer bereits betroffen ist – etwa durch eine Zahlung oder die Preisgabe sensibler Informationen – sollte sofort die eigene Bank kontaktieren und Karten oder Konten sperren lassen.
Zusätzlich wird empfohlen, sich bei der Luzerner Polizei (Tel. 041 248 81 17) oder dem nächsten Polizeiposten zu melden.










