Gesundheitsberufe mit Hochschulabschluss seltener

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    Deutschland,

    In Deutschland gibt es vergleichsweise wenige Hochschulabschlüsse im medizinischen Bereich. Für Pflege- und Sozialberufe ist hier meist keine akademische Ausbildung vorgesehen. Viele Länder handhaben das anders.

    Gesundheitsberufe mit Hochschulabschluss sind in Deutschland seltener als in anderen OECD-Ländern.
    Gesundheitsberufe mit Hochschulabschluss sind in Deutschland seltener als in anderen OECD-Ländern. - Bodo Schackow/dpa-zentralbild/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gesundheitsberufe mit Hochschulabschluss sind in Deutschland seltener als in vergleichbaren anderen Ländern.

    Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, hatten hierzulande im vergangenen Jahr nur 9,5 Prozent aller Menschen mit einem sogenannten tertiärem Bildungsabschluss einen Abschluss in Gesundheits- oder Sozialwesen.

    Zu den tertiären Bildungsabschlüssen zählen Bachelor und Master, aber auch Meister- oder Technikerabschlüsse. Im Durchschnitt der OECD-Staaten waren es 13,0 Prozent.

    Grund ist vor allem, dass Pflege- und Sozialberufe in zahlreichen OECD-Staaten - anders als in Deutschland - zu den akademischen Qualifikationen gerechnet werden. Auch in anderen Fächergruppen gibt es Abweichungen.

    Der Anteil mit tertiären Abschlüssen in der Pädagogik übertraf mit 13,5 Prozent den OECD-Durchschnitt von 12,3 Prozent. In der Informatik und Kommunikationstechnologie lag er hierzulande mit 4,2 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt von 4,8 Prozent.

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