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US-Bürger getötet: Russische Soldaten verurteilt

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Ukraine,

Russische Soldaten erhielten Haftstrafen für die Folterung und Tötung eines US-Bürgers, der als «Donbass Cowboy» für Moskau kämpfte und arbeitete.

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Russische Soldaten müssen sich für den Tod eines US-Bürgers verantworten. - Keystone (Symbolbild)

Ein Tribunal in der von Moskau kontrollierten Stadt Donezk sprach vier russische Militärangehörige schuldig und verhängte mehrjährige Gefängnisstrafen. Die Verurteilten müssen zwischen anderthalb und zwölf Jahren in Strafanstalten verbringen, nachdem sie einen 64-jährigen US-Amerikaner zu Tode misshandelt hatten.

Hast du schon einmal von dem «Donbass Cowboy» gehört?

Zwei der Haupttäter, Major Vitaly Vansyatsky und Leutnant Andrei Iordanov, erhielten die Höchststrafe von zwölf Jahren Lagerhaft.

Sergeant Vladislav Agaltsev wurde zu elf Jahren verurteilt, während Vladimir Bazhin wegen Vertuschung der Tat anderthalb Jahre absitzen muss. Laut «n-tv» wurden den drei Hauptschuldigen zusätzlich ihre militärischen Ränge aberkannt.

Der tragische Vorfall im April 2024: Russische Soldaten foltern US-Bürger

Der US-Bürger Russell Bentley verschwand am 8. April 2024 spurlos, nachdem er Filmaufnahmen von Raketeneinschlägen dokumentieren wollte. Die russischen Soldaten hielten den Amerikaner irrtümlich für einen feindlichen Saboteur und forderten seine Ausweisdokumente.

Obwohl Bentley sich als Journalist für den russischen Staatssender Sputnik zu erkennen gab, ordnete Vansyatsky seine Festnahme an. Die Militärs folterten den Mann brutal, um ein Geständnis zu erpressen, wodurch er letztendlich ums Leben kam.

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Die russischen Soldaten zündeten den Wagen, in dem sich der Leichnam des US-Bürgers befand, an. - Keystone (Symbolbild)

Laut dem «Kyiv Independent» platzierten die Täter anschliessend Bentleys Leichnam in seinem Fahrzeug. Sie sprengten es in die Luft, um ihre Verbrechen zu verschleiern.

Der «Donbass Cowboy» und seine Vergangenheit

Russell Bentley, bekannt unter Spitznamen wie «Texas» oder «Donbass Cowboy», hatte sich bereits 2014 den moskautreuen Separatisten angeschlossen. Der ehemalige US-Armeesoldat aus Texas kämpfte zwischen 2014 und 2017 im Vostok-Bataillon und erhielt 2021 die russische Staatsbürgerschaft.

Vor seinem Engagement in der Ukraine hatte Bentley wegen Drogenhandels im Gefängnis gesessen. Er bezeichnete sich selbst als «Informationskrieger» gegen das, was er als «faschistisches» Regime in Kiew betrachtete.

Laut «Radio Free Europe/Radio Liberty» wurde Bentley zu einer populären Figur in russischen Propagandanetzwerken. Er war ein scharfer Kritiker der US-Regierung.

Kommentare

User #1840 (nicht angemeldet)

Das ist nur gerecht und wdäre in Europa auch nicht anders,

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