Gedenken an mit Messer getötete Polizeimitarbeiterin in Frankreich

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Frankreich,

    Hunderte Menschen haben in Rambouillet bei Paris der bei einer Messerattacke getöteten Polizeimitarbeiterin gedacht. «Das Land hat eine aussergewöhnliche Frau verloren», sagte die Bürgermeisterin der Gemeinde, Véronique Matillon, bei einer Gedenkveranstaltung am Montag. Die Gemeinde habe auch einen Teil ihrer selbst verloren. Dieser Angriff habe Rambouillet getroffen, wie er auch jeden anderen Ort im Land hätte treffen können. «Wir werden einer solchen Abscheulichkeit nicht nachgeben», sagte sie weiter. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat islamistisch motiviert war.

    Knife attack aftermath in Rambouillet
    Der getöteten Mitarbeiterin wurde am Montag, 26. April 2021 in Paris gedacht. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor dem Rathaus der Gemeinde mit rund 26 000 Einwohnern südwestlich der Hauptstadt versammelten sich Hunderte Menschen, um an die 49 Jahre alte Getötete zu erinnern.

    Auch Innenminister Gérald Darmanin war vor Ort. Polizeigewerkschaften hatten zuvor dazu aufgerufen, dass sich gleichzeitig etwa die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei in Gedenken an die Getötete vor ihren Polizeiwachen versammeln sollten. Dem Aufruf kamen etwa Polizisten in Paris und anderen Städten nach, wie auf TV-Bildern zu sehen war.

    Stéphanie M. war am Freitagnachmittag von einem aus Tunesien stammenden Mann im Eingangsbereich der Polizeidienststelle von Rambouillet mit einem Messer getötet worden. Ermittler haben inzwischen deutliche Hinweise auf eine Radikalisierung des Täters. Dieser habe bei dem Angriff «Allahu akbar» (Gott ist gross) gerufen, sagte der Anti-Terror-Staatsanwalt Jean-François Ricard am Sonntag in Paris. Ermittler nahmen fünf Menschen in Gewahrsam. Unter ihnen war auch der Vater des Täters. Dem Sender Franceinfo sind einige von ihnen mittlerweile wieder auf freiem Fuss.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Halloween
    153 Interaktionen
    «Abfackeln» hilft nicht
    Thun
    341 Interaktionen
    Thun

    MEHR IN NEWS

    queer
    Bei Arztbesuchen
    Mount Everest
    In der Everest-Region
    schweizerisches bundesgericht
    Ukraine-Sanktion
    Börse Istanbul
    1 Interaktionen
    Nach Finanzskandal

    MEHR AUS FRANKREICH

    1 Interaktionen
    Vermögen blockiert
    IAEA-Chef Rafael Grossi
    Auf dem Gasmarkt
    Russland
    48 Interaktionen
    Strassburg
    Frankreich
    2 Interaktionen
    Paris