Frankreich startet ab Anfang kommenden Jahres ein staatliches Leasing von E-Automodellen ab 100 Euro pro Monat.
E-Autos an Zapfsäulen
E-Autos an Zapfsäulen in Deutschland. - Arne Dedert/dpa

Frankreich startet ab Anfang kommenden Jahres ein staatliches Leasing von E-Automodellen ab 100 Euro pro Monat. Damit solle der Umstieg von Verbrennerautos auf umweltschonendere E-Wagen vorangetrieben werden, sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag.

Das Angebot richtet sich an Menschen mit geringem Einkommen, die beruflich auf das Auto angewiesen sind und mindestens 15 Kilometer von ihrer Arbeitsstelle entfernt leben.

Für etwas grössere Autos kann die monatliche Leasingrate bis zu 150 Euro betragen. Im Laufe des kommenden Jahres wird mit zunächst 20'000 bis 25'000 entsprechenden Leasing-Verträgen gerechnet. Im Rahmen der verfügbaren E-Autos soll das Angebot dann ausgeweitet werden.

Als Beispiele für Wagen, die für das Leasing-Angebot in Frage kommen, nannte die Regierung verschiedene Modelle der französischen Hersteller Renault, Peugeot und Citroën sowie von Opel und Fiat. Voraussetzung ist, dass der Kaufpreis des Wagens unter 47'000 Euro und das Gewicht unter 2,4 Tonnen liegt.

Auch gebrauchte Wagen können geleast werden

Auch das Leasing gebrauchter E-Wagen sowie auf E-Antrieb umgebauter Autos ist möglich, in den Fällen muss die Erstzulassung mindestens dreieinhalb Jahre zurückliegen. Ein E-Auto-Leasing ab 100 Euro war ein Versprechen von Macron im Präsidentschaftswahlkampf 2022.

Die Umweltprämie beim Kauf eines umweltschonenden Neuwagens wird in Frankreich ab Mitte Dezember praktisch ausschliesslich nur noch für in Europa gefertigte E-Autos gewährt, wie die Regierung ankündigte. «Das Ziel ist, dass wir Ihnen helfen, vor allem bei uns produzierte E-Autos zu kaufen», sagte Macron. Nach früheren Angaben strebt der Präsident an, dass die Zahl der in Frankreich produzierten E-Autos bis 2027 auf eine Million Fahrzeuge jährlich steigt.

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