Nach Einschätzung britischer Geheimdienste dürften Flussquerungen in der kommenden Phase im Ukraine-Krieg eine entscheidende Rolle spielen.
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Ein ukrainischer Soldat im Ukraine-Krieg in der Nähe einer zerstörten Brücke am Fluss Irpin. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Flüsse der Donbass-Region rücken ins Zentrum der strategischen Kriegsführung.
  • Um weitere Fortschritte zu erzielen, müsste Russland Flussüberquerungen forcieren.
  • Die russische Armee hatte damit in der Vergangenheit bereits mehrfach Probleme.

Ein zentraler Teil der russischen Frontlinie in der Donbass-Region liege westlich des Flusses Siwerski Donez. Das sagte am Montag das britische Verteidigungsministerium.

Um weitere Fortschritte im Donbass zu erzielen, müsse Russland daher entweder komplizierte Flankenangriffe durchführen oder Flussquerungen unternehmen.

Ukraine-Krieg: Russische Flussüberquerungen gehen schief

Bislang sei es den Russen oft nicht gelungen, unter Beschuss gross angelegte Überquerungen von Flüssen erfolgreich zu meistern. Die Ukrainer hätten es hingegen mehrfach geschafft, vor ihrem Rückzug Brücken zu zerstören.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor mehr als drei Monaten veröffentlicht die britische Regierung regelmässig Geheimdienstinformationen zum Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

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