Feuer vor Synagoge in Rotterdam – Ermittlungen laufen
Vor dem Eingang einer Synagoge in Rotterdam ist nach Angaben der Polizei ein Feuer gelegt worden.

Das Feuer erlosch von selbst und niemand wurde verletzt, wie die Polizei in der niederländischen Haftenstadt mitteilte. Die jüdische Gemeinschaft und Politiker reagierten geschockt.
Am frühen Morgen hatte es vor dem Eingang der Synagoge gebrannt, wie Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen. Daraufhin kam es zu einer kleinen Explosion. Die Polizei hat nach eigenen Angaben noch keine Hinweise auf die Täter. Die Ermittlungen dauerten an, auch das veröffentlichte Video werde geprüft.
Der Anschlag werde Ängste bei der jüdischen Gemeinschaft erhöhen, sagte der Vorsitzende der Synagoge, Chris den Hoedt, auch wenn der Sachschaden gering sei. Er sprach von «einem gezielten Angriff auf eine niederländische Glaubensgemeinschaft».
Justizminister David van Weel sprach von einem gezielten Anschlag mit vermutlich antisemitischem Hintergrund. Die jüdische Gemeinschaft sei bereits länger Zielscheibe von Gewalt und Bedrohung.
Die Rotterdamer Bürgermeisterin Carola Schouten sagte extra Sicherheitsmassnahmen zu. «In Rotterdam ist kein Platz für Antisemitismus, Einschüchterungen, Gewalt und Hass gegen Religionsgemeinschaften.»














