«World Press Photo» belichtet ICE‑Abschiebegewalt
Das «World Press Photo» zeigt Abschiebegewalt der US‑Einwanderungsbehörde ICE. Die US‑Fotografin Carol Guzy gewinnt mit ihrem Foto den renommierten Wettbewerb.

Das «World Press Photo» des Jahres zeigt die Festnahme eines Migranten in New York durch die US‑Einwanderungsbehörde ICE. Das Bild zeigt weinende Kinder, die sich an das T‑Shirt ihres Vaters klammern, während er abgeführt wird, berichtet «Deutschlandfunk».
Laut «Spiegel» entstand die Szene im Jacob K. Javits Federal Building in New York. Dort war der Mann nach einer Anhörung vor einem Einwanderungsgericht festgenommen worden.

Die Jury in Amsterdam wählte das Foto aus rund 57.000 Einsendungen aus. Laut «Deutschlandfunk» soll das Bild als «schonungslose und notwendige Dokumentation der Familientrennung» verstanden werden.
Foto zeigt Leid von Kindern im Gericht
Die Direktorin von «World Press Photo», Joumana El Zein Khoury, beschreibt das Bild als Ausdruck des untröstlichen Schmerzes von Kindern. Es zeigt dieses Leid in einem Gericht, das eigentlich für Gerechtigkeit stehen soll, schreibt «Deutschlandfunk».
Die US‑Fotografin Carol Guzy dokumentierte die Szene für den «Miami Herald». Das Foto entstand im August 2025, nachdem ein Migrant aus Ecuador überraschend festgenommen worden war.
«TT» schreibt, der Mann sei freiwillig zu einer Anhörung erschienen und habe sich laut seiner Familie nichts zuschulden kommen lassen. Die Behörde ICE griff vor Ort ein und trennte ihn von seiner Familie.
«World Press Photo» würdigt globale Themen
Der «World Press Photo»-Award gilt als einer der wichtigsten Preise im Fotojournalismus. Die Organisation betont, dass die Gewinnerbilder globale Krisen und menschliche Schicksale sichtbar machen.

Die ausgezeichneten Fotos werden in einer Wanderausstellung weltweit gezeigt. Sie startet am 24. April 2026 in Amsterdam und tourt danach durch zahlreiche Städte, schreibt «.ref.ch».












