«World Press Photo» belichtet ICE‑Abschiebegewalt

Das «World Press Photo» zeigt Abschiebegewalt der US‑Einwanderungsbehörde ICE. Die US‑Fotografin Carol Guzy gewinnt mit ihrem Foto den renommierten Wettbewerb.

World Press Photo
Das «World Press Photo» zeigt die Festnahme eines Migranten durch die US-Behörde ICE in New York. - keystone

Das «World Press Photo» des Jahres zeigt die Festnahme eines Migranten in New York durch die US‑Einwanderungsbehörde ICE. Das Bild zeigt weinende Kinder, die sich an das T‑Shirt ihres Vaters klammern, während er abgeführt wird, berichtet «Deutschlandfunk».

Laut «Spiegel» entstand die Szene im Jacob K. Javits Federal Building in New York. Dort war der Mann nach einer Anhörung vor einem Einwanderungsgericht festgenommen worden.

«World Press Photo»
Carol Guzy wird per Video bei der Verleihung in Amsterdam zugeschaltet. Sie gewinnt mit «Separated by ICE» das «World Press Photo» des Jahres 2026. - keystone

Die Jury in Amsterdam wählte das Foto aus rund 57.000 Einsendungen aus. Laut «Deutschlandfunk» soll das Bild als «schonungslose und notwendige Dokumentation der Familientrennung» verstanden werden.

Foto zeigt Leid von Kindern im Gericht

Die Direktorin von «World Press Photo», Joumana El Zein Khoury, beschreibt das Bild als Ausdruck des untröstlichen Schmerzes von Kindern. Es zeigt dieses Leid in einem Gericht, das eigentlich für Gerechtigkeit stehen soll, schreibt «Deutschlandfunk».

Die US‑Fotografin Carol Guzy dokumentierte die Szene für den «Miami Herald». Das Foto entstand im August 2025, nachdem ein Migrant aus Ecuador überraschend festgenommen worden war.

Findest du, dass solche Bilder wichtige Missstände sichtbar machen?

«TT» schreibt, der Mann sei freiwillig zu einer Anhörung erschienen und habe sich laut seiner Familie nichts zuschulden kommen lassen. Die Behörde ICE griff vor Ort ein und trennte ihn von seiner Familie.

«World Press Photo» würdigt globale Themen

Der «World Press Photo»-Award gilt als einer der wichtigsten Preise im Fotojournalismus. Die Organisation betont, dass die Gewinnerbilder globale Krisen und menschliche Schicksale sichtbar machen.

World Press Photo
Ausstellung der Gewinnerbilder des «World Press Photo» in der Nieuwe Kerk in Amsterdam. - keystone

Die ausgezeichneten Fotos werden in einer Wanderausstellung weltweit gezeigt. Sie startet am 24. April 2026 in Amsterdam und tourt danach durch zahlreiche Städte, schreibt «.ref.ch».

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #7347 (nicht angemeldet)

Wenn ich in Guatemala oder in Mexiko nicht legal bin oder etwas angestellt habe, dann werde ich als Schweizer, Europäer oder US-Bürger einfach abgeschoben oder komme dort in ein Gefängnis. Aber in der linken Presse wird darüber natürlich nicht berichtet. Denen passt es nicht, wenn man die Wahrheit berichtet. Es wird eben sehr häufig einseitig berichtet. Hehehe. LOL.

User #7347 (nicht angemeldet)

Ohne Grund wird dort kein Mensch abgeschoben. Hehehe. LOL.

Weiterlesen

Israel-Gaza-Krieg
1 Interaktionen
Jahr 2025
Ukraine Krieg
Award gewonnen
world press photo 2022
5 Interaktionen
«World Press Photo»

MEHR AUS NIEDERLANDE

Rodrigo Duterte
1 Interaktionen
Den Haag
Amsterdam
Rodrigo Duterte
Duterte-Verfahren
Geert Wilders
16 Interaktionen
Umstritten