Familienministerin: «Wir leben nach wie vor im Patriarchat»

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Deutschland,

Der morgige «Equal Pay Day» soll ein Schlaglicht auf die Ungleichheiten bei der Bezahlung von Männern und Frauen werfen. Im Vorfeld zieht Bundesfamilienministerin Paus eine Verbindung zum Patriarchat.

«Für mich ist das Patriarchat vorbei, wenn Frauen ökonomisch und politisch gleichgestellt sind», sagt Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne).
«Für mich ist das Patriarchat vorbei, wenn Frauen ökonomisch und politisch gleichgestellt sind», sagt Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne). - Kay Nietfeld/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundesfamilienministerin Lisa Paus dringt auf die Überwindung der Ungleichbehandlung von Frauen und Männern.

«Wir leben nach wie vor im Patriarchat, von dem wir uns verabschieden müssen», sagte die Grünen-Politikerin dem «Tagesspiegel».

«Für mich ist das Patriarchat vorbei, wenn Frauen ökonomisch und politisch gleichgestellt sind, die Hälfte der Macht den Frauen gehört, und geschlechtsspezifische Gewalt nicht als individuelle Tat verharmlost wird, sondern als patriarchales Denk- und Verhaltensmuster anerkannt und geahndet wird.»

Paus äusserte sich vor dem «Equal Pay Day» am 7. März. An dem Tag wird auf Ungleichheiten bei der Bezahlung von Männern und Frauen hingewiesen und die Dringlichkeit betont, solche Zustände zu überwinden. Am Mittwoch ist Internationaler Frauentag.

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