Vor dem US-Arbeitsmarktbericht haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Freitag zurückgehalten.
Container im Hamburger Hafen. Foto: Marcus Brandt/dpa
Container im Hamburger Hafen. Foto: Marcus Brandt/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Dax erlebte zwar in dieser Woche turbulente Tage mit einem zwischenzeitlichem Rutsch bis fast auf das Mai-Tief von 14.816 Punkten.

Gegen Mittag fiel der Leitindex Dax um 0,28 Prozent auf 15.207,78 Punkte.

Der Dax erlebte zwar in dieser Woche turbulente Tage mit einem zwischenzeitlichem Rutsch bis fast auf das Mai-Tief von 14.816 Punkten. Auf Wochensicht deutet sich aber ein moderates Plus an. Der MDax der mittelgrossen Börsenwerte schlug sich besser, indem er es mit 33.511,29 Punkten zuletzt knapp mit 0,02 Prozent in die Gewinnzone schaffte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gab derweil ähnlich stark wie der Dax nach.

Unter den Einzelwerten stehen zum Wochenschluss unter anderem Immobilienunternehmen im Blick. Die Aussicht, dass der Wettbewerber Vonovia einsteigen könnte, trieb die Erholung der zuletzt in Turbulenzen geratenen Aktien der Adler Group zeitweise nochmals prozentual zweistellig an, zuletzt verlangsamte sich der Anstieg aber auf etwa fünf Prozent. Die Anteilsscheine des Dax-Konzerns Vonovia bewegten sich derweil mit 0,6 Prozent im Minus.

An der Dax-Spitze zogen die Papiere von Daimler um 2,4 Prozent an. Die Schweizer Grossbank UBS empfahl die Anteilsscheine zum Kauf. Analyst Patrick Hummel rechnet mit einer Erholung der Produktion des Autobauers, die aktuell noch von der Chipkrise betroffen ist. Das könnte 2022 zu einem Rekordjahr für Mercedes-Benz machen.

Ein positiver Analystenkommentar verlieh auch den Papieren von Ströer grösseren Schub. Die Anteilsscheine stiegen um zuletzt vier Prozent und belegten damit den ersten Platz im MDax, nachdem sich die britische Investmentbank Barclays positiv zu den Aktien des Werbevermarkters geäussert hatte.

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