Experten zum Ukraine-Krieg: Derzeit keine Lösung möglich

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    Wie geht der russische Krieg in der Ukraine weiter? Eine «seriöse diplomatische Lösung» ist laut Experten derzeit nicht in Sicht. Stattdessen fordern sie den Westen auf, mehr und bessere Waffen zu liefern.

    «Das Niveau und die Quantität westlicher Waffenlieferungen» müssen erhöht werden, fordern mehrere deutsche Wissenschaftler und Militärexperten.
    «Das Niveau und die Quantität westlicher Waffenlieferungen» müssen erhöht werden, fordern mehrere deutsche Wissenschaftler und Militärexperten. - Thomas Frey/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehrere deutsche Wissenschaftler und Militärexperten sehen mit Blick auf den Ukraine-Krieg zum jetzigen Zeitpunkt keinen Spielraum für eine «seriöse diplomatische Lösung».

    Viel mehr fordern die 22 Autoren in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», «das Niveau und die Quantität westlicher Waffenlieferungen» an die Ukraine zu erhöhen, damit das Land einen «Diktatfrieden» abwenden könne. Sollte die Ukraine dem russischen Angriff unterliegen, sei damit zu rechnen, dass Moskau weitere Kriege plane, «um die europäische Sicherheitsordnung zu zerstören», warnten sie.

    Zu den Unterzeichnern des Gastbeitrags gehörten unter anderem der Militärexperte Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München, der Militärhistoriker Sönke Neitzel von der Universität Potsdam sowie mehrere frühere Generäle der Bundeswehr. Mit ihrem Beitrag widersprachen sie einem offenen Brief deutscher Schriftsteller, Journalisten und Philosophen, die Ende Juni in der Wochenzeitung «Die Zeit» unter dem Titel «Waffenstillstand jetzt!», eine möglichst rasche Beendigung des Krieges gefordert hatten.

    In dem neuen Gastbeitrag warnen die Autoren, mit einer übereilten «diplomatischen Lösung» könne man keinen Frieden schaffen. Damit würde man dem russischen Präsidenten Wladimir Putin signalisieren, dass Invasionen mit Landgewinnen, der Auslöschung souveräner Staaten und geopolitischer Machterweiterung belohnt werden, warnen die Professoren und Ex-Militärs.

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