EU

EU will Militäreinsatz in Mali trotz Putsch-Chaos fortsetzen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Portugal,

Die EU will den auch von Deutschland unterstützen Militäreinsatz in Mali ungeachtet der chaotischen politischen Situation in dem westafrikanischen Staat fortsetzen. Die Aktivitäten der Ausbildungsmission gingen angesichts ihres wichtigen Beitrags zum Kampf gegen den Terrorismus weiter, sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Freitag nach einem EU-Verteidigungsministertreffen in Lissabon. Von dem Einsatz profitierten auch andere Länder in der Sahel-Region und die EU.

Das Archivbild zeigt Bundeswehrangehörige in Bamako im Jahr 2018 bei der Kommandoübernahme der EU-Mission. Foto: Michael Kappeler/dpa
Das Archivbild zeigt Bundeswehrangehörige in Bamako im Jahr 2018 bei der Kommandoübernahme der EU-Mission. Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In Mali hatte es Anfang der Woche zum zweiten Mal im Zeitraum eines Jahres einen Putsch gegeben.

Dabei waren Interimspräsident Bah N‘Daw und Premierminister Moctar Ouane zum Rücktritt gezwungen worden. Die Lage sei weiter unklar und unbeständig, sagte Borrell. Er betonte, dass keiner der Protagonisten des aktuellen und des vorherigen Staatsstreiches im Rahmen des EU-Einsatzes ausgebildet worden sei.

Die EU ist in Mali seit 2013 mit einer militärischen Trainingsmission aktiv. Ziel des Einsatzes ist es, die Streitkräfte in der Region durch Beratung und Ausbildung so zu unterstützen, damit sie Bedrohungen durch terroristische Gruppen effektiv entgegentreten können. Der instabile Krisenstaat wird seit Jahren von islamistischen Terrorgruppen geplagt. An dem Einsatz EUTM Mali sind bis zu 1077 Soldaten beteiligt. Deutschland stellte davon zuletzt bis zu 450. Vom 1. Juni an sollen es eigentlich sogar bis zu 600 Soldatinnen und Soldaten sein.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Benzinpreise
37 Interaktionen
Benzin-Schock
Lisa Mazzone
Lisa Mazzone

MEHR IN NEWS

obdachlose hitze
1 Interaktionen
Obdachlos bei Hitze
Thomas Knutti Laborfleisch
«Wäre verheerend»
Claudio Zihlmann, Fraktionspräsident FDP Kantonsrat Zürich.
Zihlmann (FDP)
Patrick Bischoff und sein 114-jähriger Ford
114-jähriges Auto

MEHR EU

sdf
21 Interaktionen
Brüssel
ceuta
Strassburg
Ursula von der Leyen
73 Interaktionen
Vorhaben
Mark Carney
67 Interaktionen
Carneys Rede

MEHR AUS PORTUGAL

Formel 1 McLaren Norris
2 Interaktionen
Langstrecken-Traum
Formel 1
2 Interaktionen
Waffe dabei
portugal
1 Interaktionen
Neues Luxusresort
Sommer
4 Interaktionen
Mit Müller & Hummels