EU

    EU sichert Ukraine vor zweitem Kriegswinter neue Hilfen zu

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Die EU verspricht der Ukraine anhaltende Waffen- und Munitionslieferungen. Zudem soll Russland an der Beseitigung von Kriegsschäden zwangsbeteiligt werden.

    Strassburg EU-Parlament
    Das EU-Parlament in Strassburg. - AFP/Archiv

    Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder haben der Ukraine vor dem zweiten Kriegswinter anhaltende Waffen- und Munitionslieferungen zugesichert. Zudem versprachen sie die Lieferung zusätzlicher Stromgeneratoren und mobiler Heizstationen sowie stärkere Anstrengungen zur Zwangsbeteiligung Russlands an der Beseitigung von Kriegsschäden.

    Die Europäische Union werde der Ukraine und ihrer Bevölkerung so lange wie nötig entschiedene finanzielle, wirtschaftliche, humanitäre, militärische und diplomatische Hilfe leisten, heisst es in einer am Freitag verabschiedeten Erklärung der Staats- und Regierungschefs. Die EU-Unterstützung für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine sei unverbrüchlich.

    Fünf Milliarden Euro für Militärhilfen

    Den EU-Aussenbeauftragten Josep Borrell forderten die Staats- und Regierungschefs auf, bis zum nächsten Gipfel im Dezember mit der Ukraine Gespräche zu möglichen langfristigen Sicherheitszusagen zu führen. Borrell hat vorgeschlagen, längerfristige Finanzierungszusagen für Militärhilfen zu machen und mit EU-Geld auch die Lieferung moderner Kampfjets und Raketen zu unterstützen.

    Flagge der EU und der Ukraine
    Der Ukraine wurden von der EU weitere Finanzhilfen in Höhe von einer Milliarde Euro bereitgestellt. (Symbolbild) - afp

    Konkret will er von 2024 bis Ende 2027 jährlich fünf Milliarden Euro für Militärhilfen mobilisieren, die zusätzlich zu den 50 Milliarden Euro an Budgethilfen kommen sollen. Zudem erwägt er, der Regierung in Kiew eine deutliche Ausweitung des militärischen Ausbildungsprogramms für die ukrainischen Streitkräfte zuzusichern. Wenn die Umstände es zulassen, könnte demnach sogar eine schrittweise Verlagerung der Trainingsaktivitäten in die Ukraine in Betracht gezogen werden.

    Russland soll zwangsbeteiligt werden

    In der Diskussion um die Finanzierung der Kriegsfolgenbeseitigung in der Ukraine forderten die Staats- und Regierungschefs Borrell und die EU-Kommission dazu auf, Arbeiten an Vorschlägen zu einer Zwangsbeteiligung Russlands zu beschleunigen. Ziel ist es demnach, Einnahmen aus der Verwaltung eingefrorener russischer Vermögen zum Wiederaufbau zu verwenden – soweit dies im Einklang mit geltenden vertraglichen Verpflichtungen sowie mit EU- und Völkerrecht möglich ist.

    Weiterlesen

    EU-Parlament
    46 Interaktionen
    Ukraine-Hilfen

    MEHR IN NEWS

    Wangen/Lachen SZ
    Lachen SZ
    Lachen SZ
    EU staatsanwaltschaft
    6 Interaktionen
    Brüssel

    MEHR EU

    Ursula von der Leyen
    11 Interaktionen
    New York
    elektroautos
    40 Interaktionen
    Automarkt
    António Costa
    10 Interaktionen
    New York
    EU Sanktionsliste
    6 Interaktionen
    Russischer Oligarch

    MEHR AUS BELGIEN

    Radar Autofahrer
    21 Interaktionen
    Zu schnell
    6 Interaktionen
    Brüssel
    7 Interaktionen
    Brüssel
    EU Flagge Rahmenabkommen
    4 Interaktionen
    EU-Hilfe