EU

    EU-Parlament macht Weg für mehr Wolf-Abschüsse frei

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Frankreich,

    Das Europäische Parlament votierte für eine Herabstufung des Wolfsstatus von «streng geschützt» auf «geschützt», um Abschüsse zu vereinfachen.

    südtirol
    Das EU-Parlament hat für die Herabsenkung des Wolf-Schutzstatus gestimmt. Daraufhin wurde ein Wolf in Südtirol erschossen. (Archivbild) - dpa

    Wölfe sollen in der EU künftig leichter abgeschossen werden können. Eine Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmte in Strassburg im Eilverfahren dafür, den Status von «streng geschützt» auf «geschützt» abzusenken.

    Die Massnahme muss noch von den EU-Mitgliedsstaaten angenommen werden, das gilt aber als wahrscheinlich. Sie hatten sich bereits mehrheitlich für eine Absenkung ausgesprochen. Viele Länder wollen Wölfe vermehrt abschiessen, um ihre Weidetiere zu schützen.

    EU räumt Mitgliedsstaaten mehr Spielraum ein

    Hintergrund der Änderung ist ein Vorschlag der EU-Kommission, der auf frühere Forderungen des Parlaments zurückgeht. Konkret soll die sogenannte Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) in Bezug auf den Wolf geändert werden.

    So hätten die Mitgliedsstaaten mehr Spielraum im Umgang mit ihren Wolfspopulationen – unter der Bedingung, einen «günstigen Erhaltungszustand» als übergeordnetes Ziel zu wahren.

    Kommentare

    User #2156 (nicht angemeldet)

    alles leben ist gottes schöpfung. menschen, tiere pflanzen. man kann schutzzäune errichten .oder muss alles leben das uns gerade stört vernichtet werden.

    Luxy-1

    Bravo, endlich kehrt Vernunft ein. Inzwischen haben wir auch schon Schakale hier, Die imense Schäden anrichten. Dem muss endlich entgegengewirkt werden.

    Weiterlesen

    Wolf
    16 Interaktionen
    Graubünden

    MEHR IN NEWS

    Grindelwald BE
    1 Interaktionen
    Wasser knapp
    Effretikon ZH
    Effretikon ZH
    2 Interaktionen
    Zürich/Dübendorf ZH
    sdf
    31 Interaktionen
    Was tun?

    MEHR EU

    elektroautos
    32 Interaktionen
    Automarkt
    António Costa
    9 Interaktionen
    New York
    EU Sanktionsliste
    6 Interaktionen
    Russischer Oligarch
    7 Interaktionen
    Brüssel

    MEHR AUS FRANKREICH

    Papst
    2 Interaktionen
    Paris
    Papst Leo XIV.
    5 Interaktionen
    Trumps Medienkrach
    2 Interaktionen
    Paris
    Emmanuel Macron Frankreich
    6 Interaktionen
    Ankündigung