Instabile Felswand bei St. Niklaus VS erfolgreich gesprengt

Keystone-SDA
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Oberwallis,

In der Gemeinde St. Niklaus VS ist am Dienstag eine instabile Felswand gesprengt worden. Anschliessend konnten rund zwanzig Bewohnerinnen und Bewohner des Weilers Birchmatten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Am Montag waren sie evakuiert worden.

Blick auf die Gemeinde St. Niklaus und eine instabile Felswand, welche schon 2002 darunter liegende Häuser bedrohte. (Archivbild)
Blick auf die Gemeinde St. Niklaus und eine instabile Felswand, welche schon 2002 darunter liegende Häuser bedrohte. (Archivbild) - KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

Am Montagmorgen gegen 7 Uhr hatten sich Felsbrocken aus der Felswand gelöst, von denen einige inmitten der Sportanlagen der Gemeinde im Oberwalliser Mattertal zum Liegen kamen.

Barrieren wurden zerstört, Tribünen beschädigt und auch der Sportplatz Birchmatten selbst wurde in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Felsbrocken erreichten oder durchquerten die nahe gelegenen Eisenbahnschienen, ohne jedoch Verletzte zu verursachen.

Da sich die lokalen Behörden der verbleibenden Gefahr bewusst waren, beauftragten sie umgehend Geologen mit der Beurteilung der Lage. Diese entschieden sich für eine Sicherheitssprengung. Sie fand am Dienstag gegen 14 Uhr statt.

Der seit Montagmorgen unterbrochene Zugverkehr zwischen St. Niklaus und Täsch wurde am Dienstag um 17 Uhr wieder aufgenommen. Bis dahin hatten Ersatzbusse zirkuliert.

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