EU meldet mögliche Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

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    Belgien,

    Der Streit um Strafzölle geht in die nächste Runde: Die EU hat mögliche Vergeltungszölle auf US-Produkte der WTO gemeldet.

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    Mitarbeitende in einem Gebäude der Welthandelsorganisation (WTO). (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU hat mögliche Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Motorräder und Jeans der WTO gemeldet.
    • Wenn die Zölle wirklich durchgesetzt werden sollen, ist dieser Schritt notwendig.
    • Noch immer gibt es keine Lösung für den Streit um neue US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte.

    Im Handelstreit mit den USA treibt die EU die Vorbereitungen für mögliche Vergeltungszölle weiter voran. Die zuständige EU-Kommission beschloss am Mittwoch, die Welthandelsorganisation (WTO) über ihre Planungen zu informieren. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Motorräder und Jeans wirklich verhängt werden können.

    Die EU-Kommission reagiert mit dem Schritt auf die Tatsache, dass es noch immer keine Lösung für den Streit um neue US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte gibt. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, EU-Unternehmen bis auf weiteres nicht dauerhaft von den im März eingeführten Zusatzabgaben auszunehmen. Eine zum 1. Mai auslaufende Ausnahmeregelung wurde zuletzt lediglich bis zum 1. Juni verlängert. Wie es danach weitergeht, ist völlig unklar.

    Der Streit um neue US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte ist noch nicht geklärt.
    Der Streit um neue US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte ist noch nicht geklärt. - pixabay

    Die USA fordern für eine dauerhafte Ausnahmeregelung Handelserleichterungen für US-Unternehmen. Die EU will sich allerdings nicht erpressen lassen. Erst wenn der Streit um die Zölle beigelegt sei, könne es Verhandlungen über andere Themen geben, heisst es in Brüssel.

    Um den Handelskonflikt soll es an diesem Mittwochabend auch bei einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs gehen. Sie kommen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zusammen, um unter anderem über die Konsequenzen der jüngsten Entscheidungen des US-Präsidenten Donald Trump zu diskutieren.

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