Konsequente Kontrollen von 2G- und 2G-Plus-Regeln sollen aus Sicht von SPD-Chefin Saskia Esken die vierte Corona-Welle brechen.
SPD-Chefin Saskia Esken
SPD-Chefin Saskia Esken - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • SPD-Chefin schliesst auch neuen Lockdown nicht aus.

Wichtig sei, dass Polizei und Ordnungskräfte die Einhaltung der Massnahmen in Gaststätten und andernorts kontrollierten, «damit wir die Kontakte vor allem der Ungeimpften stark reduzieren können», sagte Esken am Freitag im ARD-«Morgenmagazin». Kategorisch ausschliessen wollte Esken aber auch einen neuen Lockdown nicht.

Auf die Frage, ob es angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen in Deutschland nicht einen kurzen, harten Winter-Lockdown brauche, sagte Esken: «Wir sind der Auffassung, dass wir geimpfte Menschen, die in den letzten Monaten alles richtig gemacht haben, sich haben impfen lassen, nicht in den Lockdown schicken können, um vor allem Ungeimpfte zu schützen.» Deswegen sei es in erster Linie wichtig, 2G-Plus-Regeln anzuwenden und durchzusetzen. Zusätzlich habe aber jedes Bundesland die Möglichkeit, in Hotspots härtere Massnahmen zu verhängen.

Dass ein neuer Lockdown dennoch nötig werden könne, wollte Esken nicht ausschliessen. «Ich würde Stand heute und auch schon gestern und vorgestern nichts ausschliessen, welche Instrumente wir in die Hand nehmen müssen, um diese Welle zu brechen.» Es gelte, die Gesundheit der Menschen zu schützen. Dies gelte vor allem beispielsweise für Kinder, die noch nicht durch eine Impfung geschützt werden könnten.

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