Trump wettert gegen Nato: «Brauchen keine Hilfe»
Vor bald zwei Wochen griffen die USA und Israel den Iran an, der grossflächig zurückschlug. Die für den Öl-Handel wichtige Strasse von Hormus ist blockiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran und Libanon an.
- Der Iran schlägt zurück und bombardiert auch die Golfstaaten.
- Wegen der Eskalation im Nahen Osten sind die Benzin-Preise stark angestiegen.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu: Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran reagiert Teheran mit Gegenschlägen und Drohungen gegen Schifffahrt und Militärbasen in der Region. Besonders die Seeschlacht um die wichtige Handelsroute, die «Strasse von Hormus», verschärft sich.
Weltweit machen sich Regierungen derweil vor allem besonders um den weiterhin hohen Ölpreis grosse Sorgen.
US-Präsident Donald Trump hat schon mehrfach versucht, einen Einfluss darauf zu nehmen und ein baldiges Kriegsende erwähnt, doch konkrete politische Ziele der USA bleiben unklar.
Gleichzeitig verstärken die Vereinigten Staaten ihre militärische Präsenz in der Region: Das Pentagon hat zusätzliche Kriegsschiffe sowie rund 5000 Marineinfanteristen in den Nahen Osten entsandt.
Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung:
Israels Luftwaffe greift Basidsch-Einheiten in Teheran an
17.24: Israels Armee bombardiert nach der von ihr verkündeten Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten weiter Ziele dieser Miliz in Teheran.
«In den vergangenen Stunden hat die israelische Luftwaffe Angriffe auf Mitglieder und Stellungen der Basisch-Einheit ausgeführt», teilte das israelische Militär mit. Weitere Einzelheiten nannte die Armee zunächst nicht.
Trump wettert gegen die Nato
17.09: US-Präsident Donald Trump hat sich via Truth Social zu Wort gemeldet. Sein Post folgt auf zahlreiche Absagen von Nato-Ländern, die einen militärischen Einsatz im Iran-Krieg ausgeschlossen haben.
Trump schreibt: «Die Vereinigten Staaten wurden von den meisten unserer Nato-‹Verbündeten› darüber informiert, dass sie sich nicht an unserer Militäroperation gegen das terroristische Regime im Iran im Nahen Osten beteiligen wollen. Und das, obwohl fast jedes Land unsere Vorgehensweise nachdrücklich befürwortet hat und es dem Iran unter keinen Umständen gestattet werden darf, Atomwaffen zu besitzen.»

Und weiter: «Ich bin jedoch nicht überrascht über ihr Verhalten, denn ich habe die Nato, für die wir jährlich Hunderte von Milliarden Dollar ausgeben, um genau diese Länder zu schützen, immer als Einbahnstrasse betrachtet.»
Glücklicherweise habe man das iranische Militär aber bereits dezimiert. «Tatsächlich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dem mit Abstand mächtigsten Land der Welt, brauchen wir keine Hilfe von irgendjemandem», wettert Trump weiter.
Weidel kritisiert USA für Krieg und fordert Öl aus Russland
16.42: Die deutschen Rechtspopulisten von der Partei AfD haben mit Blick auf den Iran-Krieg und die Energieversorgung Forderungen nach einer Rückkehr zu Gas- und Öllieferungen aus Russland bekräftigt.

Parteichefin Alice Weidel kritisierte zudem mit deutlichen Worten die USA für den Militäreinsatz am Persischen Golf.
«Dass jetzt Hilfe angefordert wird, das lässt vermuten, dass man da recht konzeptlos in diesen Einsatz reingegangen ist. Das hätte man sich mal vorher überlegen sollen», sagte sie in Berlin vor einer Sitzung der AfD-Fraktion im Bundestag, dem deutschen Parlament, bei einem Pressestatement.
Hisbollah und Israel greifen sich weiter gegenseitig an
16.01: Im Libanon und in Israel sind erneut Angriffe gemeldet worden. Bei einem israelischen Angriff auf die Flughafenstrasse in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet worden.

Neun weitere wurden demnach verletzt. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA erneut mehrere Angriffe gemeldet.
Aus dem Libanon wurden ebenfalls erneut Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. In mehreren Orten, darunter Kiriat Schmona und Naharija, heulten erneut die Warnsirenen. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom gab es zunächst keine Berichte über Verletzte.
Netanjahu: Laridschani-Tötung gibt Chance, das Regime zu stürzen
15.16: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sagt, die Tötung von Irans Sicherheitschef Ali Laridschani gebe der Bevölkerung die Möglichkeit, das Regime zu stürzen.
«Heute Morgen haben wir Ali Laridschani eliminiert, den Boss der Revolutionsgarden, die eigentlich die Gangsterbande ist, die den Iran regiert», sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache.

Der Sturz des Regimes werde nicht leicht geschehen. «Aber wenn wir daran weitermachen, geben wir ihnen die Chance, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen», sagte er.
Zudem gratulierte der Regierungschef dem iranischen Volk in einer Videobotschaft zum persischen Neujahrsfest. Er wünsche dem «mutigen iranischen Volk» ein «Jahr der Freiheit» und den Beginn neuer Hoffnung.
Das persische Neujahr beginnt an diesem Freitag. Die Botschaft Netanjahus dürfte angesichts einer nahezu vollständigen Internetsperre im Iran kaum jemanden erreicht haben.
Chef von US-Terrorismusbekämpfung tritt wegen Iran-Krieg zurück
14.58: Joe Kent, der Chef des Zentrums für Terrorismusbekämpfung der USA, tritt zurück. Den Grund nennt er in seinem Rücktrittsbrief, den er auf der Plattform X veröffentlichte: «Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht mit gutem Gewissen unterstützen», schrieb er.

Nach langem Überlegen habe er beschlossen, per sofort von seiner Position als Direktor zurückzutreten.
Er schrieb weiter: «Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unsere Nation dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben.»
Krieg könnte 45 Millionen Menschen in Hungersnot zwingen
13.34: Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) warnt in einer Medienmitteilung, dass die Zahl der Menschen mit akutem Hunger 2026 ein Rekordniveau erreichen könnte, wenn der Konflikt im Nahen Osten anhält.
Bis zu 45 Millionen zusätzliche Menschen könnten in schwere Nahrungsmittelunsicherheit abrutschen, zusätzlich zu den bereits 318 Millionen Betroffenen weltweit.

Ursache sind vor allem steigende Energie-, Transport- und Lebensmittelpreise, die durch Störungen wichtiger Handelsrouten wie der Strasse von Hormus ausgelöst werden.
Besonders stark betroffen wären importabhängige Länder in Afrika und Asien, wo die Hungerzahlen deutlich steigen könnten. Gleichzeitig verschärfen Finanzierungslücken die Lage, da humanitäre Hilfe nicht ausreichend ausgeweitet werden kann.
Auch der Sicherheitschef Laridschani sei ausgeschaltet worden
10.40: Israels Verteidigungsminister Katz hat mitgeteilt, dass Irans Sicherheitschef Ali Laridschani getötet wurde.
Gemäss israelischen Angaben wurde er bei einem gezielten Luftangriff in Teheran in der vergangenen Nacht getötet.

Laridschani war Sekretär des obersten nationalen Sicherheitsrates und trug dazu bei, die Strategie des Landes inmitten des Krieges gegen die USA und Israel zu lenken.
Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen.
Verteidigungsminister Israel Katz sagte in einer Fernsehansprache: «Die Führer des Regimes werden getötet und ihre Fähigkeiten ausgeschaltet.»
Die israelische Armee arbeite mit aller Kraft daran, die Raketenkapazitäten sowie die strategische Infrastruktur weiterhin anzugreifen und zu zerstören.
Nach eigenen Angaben: Israel hat Iranischen Terrormiliz-Chef getötet
10.30: Die israelische Armee sagt, sie habe gestern Abend bei einem Angriff den Kommandeur der Basidsch-Miliz, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, gezielt getötet.
Sie erklärte, Soleimanis angebliche Tötung sei ein «erheblicher Schlag» für Irans «Kommando- und Kontrollstrukturen» und versprach, «weiterhin mit Gewalt zu handeln» gegen iranische Kommandanten.

Soleimani sei in einem Zeltlager der Miliz, das nach israelischen Luftangriffen auf militärische Einrichtungen errichtet wurde, angegriffen worden. Israels Verteidigungskräfte verkündeten den Tod Soleimanis auf der Plattform X.
Die Basidsch-e Mostasafin (Mobilisierte der Unterdrückten) ist eine paramilitärische Einheit im Iran. Gegründet nach der Islamischen Revolution 1979 und rekrutiert aus jungen Teilen der Gesellschaft, spielt die Miliz eine zentrale Rolle bei der Unterdrückung von Protesten im Land.
Die Miliz ist Teil der Revolutionsgarden, ihr sollen mehrere Hunderttausend systemtreue Anhänger angehören.
Iran hat sich bisher nicht geäussert.
Mullah-Führer überlebte, weil er in Garten ging
09.37: Während der alte Mullah-Führer Ali Chamenei (†86) beim US-Luftangriff vom 28. Februar ums leben kam, soll sein Sohn Modschtaba (56) gerade im Garten gewesen sein.
Nur deshalb habe er überlebt, zeigt ein Audio-Mittschnitt von Ali Chameneis Protokollchef, der dem «Telegraph» vorliegt.
Demnach überlebte Modschtaba Chamenei, weil er nur Minuten vor dem Angriff in seinen Garten ging, um «etwas zu erledigen». Er lebte auf dem gleichen Gelände wie sein Vater, das von israelischen «Blue Sparrow»-Raketen getroffen wurde.

Laut der Zeitung kam der neue religiöse Führer Irans mit einer Beinverletzung davon.
Das sagte der Protokollchef in einer Ansprache an hochrangige Geistliche und Kommandanten der Revolutionsgarden. «Er befand sich draussen und war gerade auf dem Weg nach oben, als das Gebäude von einer Rakete getroffen wurde.» Es handle sich um eine «kleine Verletzung».
Seine Frau, sein Sohn und sein Schwager seien hingegen sofort tot gewesen.
Sowohl sein aktueller Gesundheitszustand sowie sein Aufenthaltsort sind nicht bekannt.
Modschtaba Chamenei soll schwul sein
08.48: Der Neue oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei (56) soll homosexuell sein. Das geht aus einem Bericht der «New York Post» hervor. Der US-Geheimdienst halte die Informationen für plausibel und habe auch Donald Trump darüber informiert.
Der US-Präsident reagierte amüsiert, er soll laut gelacht haben.

Homosexualität ist in der Islamischen Republik ein schweres gesellschaftliches Tabu, weshalb die Information besonders brisant ist. Nach iranischem Strafrecht können gleichgeschlechtliche Beziehungen im Extremfall sogar mit der Todesstrafe bestraft werden.
Nicht zuletzt weil das Rechtssystem auf einer Auslegung der islamischen Scharia basiert, wäre es aussergewöhnlich wenn der oberste religiöse Führer Irans selbst homosexuell wäre.
Katar wehrt Raketenangriff ab
05.49: Das Militär in Katar hat am Morgen einen mutmasslich iranischen Raketenangriff abgewehrt. Das teilte das Verteidigungsministerium in Doha auf der Plattform X mit, ohne sich ausdrücklich zur Herkunft der Geschosse zu äussern. Trümmerteile einer abgewehrten Rakete lösten in einem Industriegebiet einen Brand aus, wie das Innenministerium mitteilte. Die Feuerwehr sei vor Ort. Weitere Einzelheiten zu dem Angriff – etwa zur Zahl der abgewehrten Raketen – wurden zunächst nicht genannt.
Frachter vor Oman von «unbekanntem Geschoss» getroffen
05.31: Vor der Küste des Oman ist ein Frachter von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden. Wie die britische Sicherheitsbehörde UK Maritime Trade Operations mitteilte, erlitt das Schiff nur geringfügige strukturelle Schäden. Verletzte unter der Besatzung gab es demnach nicht. Der Tanker lag vor Anker, als er getroffen wurde.
Mehrere Explosionen in Dubai und Doha
05.04: In Dubai und in Doha sind am frühen Dienstagmorgen mehrere Explosionen zu hören gewesen. Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dass in Dubai nach einer Raketenwarnung drei Explosionen folgten. Auch in Doha meldete ein Journalist mehrere Detonationen.
Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele in Teheran und Beirut
04.10: Die israelische Luftwaffe fliegt nach eigenen Angaben grosse neue Angriffswellen auf Ziele im Iran und im Libanon. In der Hauptstadt Teheran werde Infrastruktur des iranischen «Terrorregimes» attackiert.
Gleichzeitig gebe es Angriffe auf Einrichtungen der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut, erklärte das Militär auf der Plattform X. Weitere Einzelheiten nannte die israelische Armee zunächst nicht.

In Israel wiederum ertönten wegen iranischer Angriffe am frühen Dienstagmorgen mindestens zweimal Sirenen. Nach jeweils kurzer Zeit wurde der Raketenalarm wieder aufgehoben und Entwarnung gegeben.
VAE schliessen vorübergehend den Luftraum
01.51: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Luftraum vorübergehend vollständig geschlossen. Die Luftfahrtbehörde General Civil Aviation Authority erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Emirates News Agency, die Massnahme sei eine «aussergewöhnliche Vorsichtsmassnahme» angesichts der sich rasch entwickelnden Sicherheitslage in der Region.
Zuvor hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, die Luftabwehr reagiere auf Raketen und Drohnen aus dem Iran. Passagiere wurden aufgefordert, sich bei ihren Fluggesellschaften über aktuelle Flugpläne zu informieren. Bereits am Montag war der Betrieb am Dubai International Airport nach einem Drohnenvorfall kurzzeitig ausgesetzt worden.
Irans Aussenminister dementiert Kontakt mit US-Sondergesandten
23.45: Irans Aussenminister Abbas Araghtschi hat Berichte über Kontakte zum US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Araghtschi erklärte auf X: «Mein letzter Kontakt mit Herrn Witkoff fand statt, bevor sein Arbeitgeber (US-Präsident Donald Trump) beschloss, die diplomatischen Bemühungen durch einen weiteren illegalen Militärschlag gegen den Iran zunichte zu machen.»

Die nun kursierenden Behauptungen seien darauf angelegt, Ölmarktakteure und die Öffentlichkeit zu täuschen. Zuvor hatte das Portal «Axios» unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sei. Araghtschi soll demnach Textnachrichten geschickt haben, in denen es um Wege zur Beendigung des Kriegs ging.
Länder warnen vor Bodenoffensive im Libanon
22.50: Mehrere Staaten, darunter Deutschland, haben Israel davor gewarnt, im Konflikt mit der proiranischen Hisbollah-Miliz eine grossangelegte Bodenoffensive im Libanon zu starten. «Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen.»
Die Erklärung wurde von den Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und des Vereinigten Königreichs unterschrieben.
«Dies gilt es abzuwenden. Die humanitäre Lage in Libanon einschliesslich der anhaltenden Massenvertreibung ist bereits äusserst alarmierend.» Die Staats- und Regierungschefs verurteilten in der Erklärung die Entscheidung der Hisbollah, sich Irans Angriffen auf Israel anzuschliessen.
Trump: Israel würde niemals Atomwaffen gegen Iran einsetzen
22.45: Israel ist seit langem als regionale Atommacht bekannt – hat den Besitz von Nuklearwaffen aber nie offiziell zugegeben. Nun hat US-Präsident Donald Trump auf eine Reporterfrage eine Antwort gegeben, die aufhorchen lässt.
Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? «Israel würde so etwas niemals tun», sagte Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten. Der hatte den Präsidenten mit einer Äusserung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert.

Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: «Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.» Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
Iran warnt USA vor weiterem Angriff auf Ölinsel Charg
22.27: Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, droht den USA für den Fall weiterer Angriffe auf die Ölinsel Charg mit Vergeltung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim sagte er, dass der Iran sämtliche Öl‐ und Gasanlagen von Staaten zerstören werde, die an möglichen Angriffen beteiligt seien.
Irans Parlamentssprecher: Sind auf langen Krieg vorbereitet
21.34: Der Iran sieht sich nach Angaben von Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf auf einen langen Krieg vorbereitet. Ghalibaf sagte der arabischen Tageszeitung «al-Arabi al-Dschadid», aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Massnahmen getroffen worden.

«Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen», sagte Ghalibaf.
Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Der Iran werde weiterkämpfen, «bis der Feind seine Aggression bereut» und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
















