Erdrutsch in Sizilien zwingt 1500 Menschen zur Evakuierung

Maja Bojic
Maja Bojic

Italien,

Ein massiver Erdrutsch in Sizilien zwingt mehr als 1500 Bewohner zur Flucht aus Niscemi. Bodenbewegungen setzen sich fort und lassen Häuser am Abgrund stehen.

Erdrutsch Sizilien Niscemi
Schwere Regenfälle haben den Boden in der sizilianischen Stadt Niscemi weiter instabil gemacht. - keystone

Nach schweren Regenfällen droht der Boden in der sizilianischen Stadt Niscemi weiter abzurutschen. Unwetter haben die Instabilität des Hangs zusätzlich verstärkt und die Gefahr für Anwohner verschärft.

Laut «Reuters» mussten mehr als 1500 Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. Zahlreiche Teile der Stadt stehen am Rande eines Abgrunds und sind aktuell unbewohnbar.

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Der Erdrutsch erstreckt sich über eine Front von rund vier Kilometern Länge. Verantwortlich dafür sind anhaltende Niederschläge, die durch einen starken Sturm ausgelöst wurden.

Erdrutsch führt zu instabilen Gebäuden in Sizilien

Italienische Krisenmanager beschreiben die Lage laut «SRF» als aktiv und weiter fortschreitend.

Der Zivilschutzchef Fabio Ciciliano erklärte, dass mehrere Gebäude aufgrund der Instabilität unbewohnbar sind.

Er warnte, dass die Hanglehne weiter abrutschen könnte. Betroffene Bewohner sollen daher dauerhaft umgesiedelt werden, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Niscemi Erdrutsch Sizilien
Starke Regenfälle verschärfen die Abbruchgefahr in der sizilianischen Stadt Niscemi. (Archivbild) - keystone

Aufgrund der Bodenbewegungen wurden mehrere Strassen vorsorglich gesperrt.

Auch Schulen in der betroffenen Region mussten vorübergehend geschlossen werden, um Risiken zu minimieren.

Notstand ausgerufen – Evakuierungen drohen

Der Gemeindebürgermeister warnte laut «The Guardian», dass weitere Evakuierungen notwendig werden könnten. Dies gelte insbesondere, falls sich die Lage am Hang weiter verschlechtert.

Die italienische Regierung hat für Sizilien und angrenzende Regionen einen Notstand ausgerufen. Soforthilfe wurde bereitgestellt, um die Bevölkerung zu schützen und drohende Schäden zu mindern.

Die Gesamtstärke des Schadens durch Unwetter, Erdrutsche und Überschwemmungen wird laut «blue News» auf Milliarden Euro geschätzt. Bodenerosion und geologische Instabilität tragen nach Angaben der Zivilschutzbehörde weiterhin zur Volatilität des Hangs bei.

Kommentare

User #15 (nicht angemeldet)

Viel Glück. Das ist gewiss ein grosser Schock für die Anwohner.

User #4738 (nicht angemeldet)

Ja, an der falschen Stelle gebaut. Das geht weiter die Häuser sind verloren.

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