Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken: Kind vermisst

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Italien,

Kurz vor Erreichen der italienischen Insel Lampedusa ist ein Boot mit mehreren Dutzend Migranten an Bord im Mittelmeer gesunken. 64 Menschen konnten gerettet werden, wie die Küstenwache mitteilte. Ein Kind aus dem westafrikanischen Staat Sierra Leone werde noch vermisst. Die Chancen, es noch lebend zu finden, werden als äusserst gering beurteilt.

ARCHIV - Flüchtlinge aus Afrika rufen am 03.02.2017 auf dem Mittelmeer in einem Boot um Hilfe. (zu dpa: «Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken: Kind vermisst») Foto: Emilio Morenat...
ARCHIV - Flüchtlinge aus Afrika rufen am 03.02.2017 auf dem Mittelmeer in einem Boot um Hilfe. (zu dpa: «Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken: Kind vermisst») Foto: Emilio Morenat... - Keystone/AP/Emilio Morenatti

Lampedusa gilt seit vielen Jahren als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa. Auf der Überfahrt mit oft kaum seetüchtigen Booten kommen immer wieder Menschen ums Leben.

Allein in diesem Winter, in dem besonders schwere Stürme registriert wurden, wird die Zahl der Toten auf mehr als 1.000 geschätzt. An Italiens Küsten wurden in den vergangenen Tagen mehrfach Leichen angeschwemmt.

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Kommentare

User #4789 (nicht angemeldet)

Niemand muss gezwungen werden nach hause zu gehen, es gibt noch genug andere länder

User #2443 (nicht angemeldet)

Viele Menschen denken wie ich, aber keiner hat den MUM es zu sagen☺️

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