Erdbeben der Stärke 5,6 erschüttert osttürkisches Malatya
Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat die osttürkische Provinz Malatya erschüttert.

Das Beben ereignete sich um 9.00 Uhr Ortszeit im Bezirk Battalgazi in einer Tiefe von rund sieben Kilometern, wie die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD mitteilte. Die Erschütterungen waren auch in mehreren umliegenden Provinzen zu spüren. Der Gouverneur von Malatya erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, dass es bislang keine Meldungen über Schäden oder Verletzte gebe. Die Untersuchungen und Geländeerkundungen vor Ort dauerten jedoch weiter an.
Die Türkei liegt auf seismologisch stark aktivem Gebiet. An den Verwerfungslinien zwischen den tektonischen Platten entstehen Spannungen, die in Form von Erdbeben abgebaut werden. Vorhersehbar ist der genaue Zeitpunkt oder die konkrete Stärke der Beben jedoch kaum. 2023 war die Region im Südosten der Türkei und im Norden Syriens von zwei verheerenden Erdbeben erschüttert worden. Allein in der Türkei kamen mehr als 50.000 Menschen ums Leben, das Beben sorgte in beiden Ländern für schwere Zerstörungen.
Wissenschaftler warnen seit längerem vor erheblicher Erdbebengefahr in der Türkei. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul gilt als stark gefährdet.














