WM 2026 – Murat Yakin: Darum bleibt Alvyn Sanches zuhause
Murat Yakin hat seinen Kader für die WM 2026 zusammen. Alvyn Sanches muss zuhause bleiben. Der Coach der Schweizer Nati erklärt die Auswahl.
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Das Wichtigste in Kürze
- Murat Yakin erklärt seinen Kader für die WM.
- Alvyn Sanches muss zuhause bleiben. Auch die fehlende Erfahrung sprach gegen ihn.
- Freuen darf sich YB-Fasi. Yakin sagt, ein Torschützenkönig müsse doch dabei sein.
- Und: Reicht ein gelernter Rechtsverteidiger (Widmer) für die WM?
«Wir haben was Grosses vor, die Erwartung ist riesig. Wir wollen die beste WM spielen, die die Schweiz je gespielt hat. Dazu gehören auch die besten Spieler.»
Murat Yakin hat heute im UBS Forum in Zürich seinen Kader für die WM 2026 erklärt. Nau.ch war dabei.
Das heisseste Thema: Alvyn Sanches. Der YB-Star muss trotz 16 Skorer-Punkten in der Super League zuhause bleiben. Warum?
«Alvyn hat eine grosse Verletzung hinter sich. Er hat grosses Potenzial, aber er ist vielleicht noch nicht ganz so weit, dass er international auf diesem Niveau spielen kann», so Yakin.
Amdouni dabei, Sanches nicht
Was hinzukomme: «Mit Manzambi und Amdouni haben wir viel Konkurrenz auf dieser Position. Es war schwierig für uns. Am Schluss möchte ich aber verschiedene Systeme spielen, das war auch die Begründung.»
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Wie Sanches hat auch Amdouni eine grosse Verletzung hinter sich. Ja, er sei noch nicht bei 100 Prozent, sagt Yakin.
Aber: «Wir haben ihn im Februar besucht, er ist seit ein paar Monaten wieder im Training. Er kennt seine Rolle, wir kennen ihn. Zeki weiss, wie wir spielen und kennt die Abläufe – ich bin froh, ist er rechtzeitig fit geworden.»
Absage für WM 2026: «Sicher nicht erfreut»
Wie haben die Spieler reagiert, die es nicht auf die Liste geschafft haben? «Sie waren sicher nicht erfreut. Es war auch emotional», nicht nur bei Sanches, sagt Yakin.

So etwa auch bei Vincent Sierro. «Ich halte sehr viel von ihm.» Der Saudi-Arabien-Wechsel wurde dem zentralen Mittelfeldspieler aber zum Verhängnis. «Ich habe mich hier auf die Top-5-Ligen eingeschränkt.»
Nur Rechtsverteidiger Silvan Widmer ist dabei
Für Diskussionen sorgt die Rechtsverteidiger-Position. Dort muss etwa Zachary Athekame vom AC Milan zuhause bleiben. Einen gelernten Rechtsverteidiger gibt es hinter Silvan Widmer nicht.
«Wir wollten auf Bewährtes setzen. Wir haben mit Silvan Widmer einen guten Seitenspieler, an der EM haben wir auch mit Dan Ndoye und Michel Aebischer auf der Position gespielt.» Auch Eray Cömert und Lucas Jaquez seien Optionen.
Nationenwechsel ein Thema bei Sanches?
Zurück zu Sanches. Muss die Schweizer Nati nun gar Angst haben, dass sich der portugiesisch-schweizerische Doppelbürger zum Nationenwechsel entscheidet? (Video ganz oben)
Nein, sagt Yakin. Der Austausch sei gut. Und Sanches habe signalisiert, dass er für die Schweiz spielen wolle. Für die kommende Nations League gebe es schon Pläne.
Darum ist YB-Fasi an der WM 2026 dabei
Ganz anders ist die Gefühlslage bei Christian Fassnacht. Der Routinier von YB und Sanches-Clubkollege fliegt in die USA mit.
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«Für ihn sprach die Erfahrung. Er weiss, wo das Tor steht, nimmt defensiv seine Rolle ein, ist ein flexibler Spieler. Einen Torschützen-Leader zuhause zu lassen, wäre ja schade gewesen.»
Am Montag startet die Mission WM 2026. Die Spieler rücken indivieuell ins Vorbereitungscamp in St.Gallen ein.
Am 31. Mai folgt der letzte Test auf heimischem Boden. Am 2. Juni heisst es: Abflug in die USA!












