EMA informiert Europäer über Corona-Impfstoffe

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Niederlande,

Kaum eine Frage ist aktuell so brennend wie die, wann endlich die ersten Impfungen gegen das Coronavirus möglich sind. Die Europäische Arzneimittelnehörde stellt sich den Fragen der Bürger.

Bürger können am 11. Dezember der Europäischen Arzneimittelbehörde online Fragen rund um das Thema Corona-Impfung stellen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
Bürger können am 11. Dezember der Europäischen Arzneimittelbehörde online Fragen rund um das Thema Corona-Impfung stellen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will Europäer bei einem breiten öffentlichen Treffen über die Zulassung der Corona-Impfstoffe informieren.

Fragen zu Sicherheit und Wirksamkeit sollen beantwortet werden.

Bei dem Online-Treffen am 11. Dezember könnten sich Bürger mit Fragen und Beiträgen beteiligen. Die ist für die Zulassung der Impfstoffe gegen das Coronavirus für den europäischen Markt verantwortlich und prüft die wissenschaftlichen Studien für die Entwicklung.

«Die Covid-19-Pandemie ist eine beispiellose globale Krise, mit zerstörerischen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen», teilt die EMA mit. Ein sicherer und effektiver Impfstoff sei dringend notwendig, um die Krise zu bekämpfen.

Die Behörde prüft derzeit drei Impfstoffe nach dem sogenannten Rolling Review-Verfahren. Dabei werden Ergebnisse von Studien ausgewertet, noch bevor der Antrag auf Zulassung gestellt wurde. Dadurch wird das Verfahren erheblich verkürzt. Nach Angaben der EMA gelten aber dieselben Standards für Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit wie bei der Zulassung anderer Impfstoffe und Medikamente.

Bürger können Fragen oder Beiträge bis zum 27. November schriftlich einreichen. Das Treffen wird live im Internet ausgestrahlt.

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