Dutzende Flamingos in Griechenland verendet

    AFP
    AFP

    Griechenland,

    In Griechenland sind nach Angaben von Tierschützern dutzende Flamingos verendet, weil sie Bleimunition gefressen haben.

    Die Flamingo-Kolonie in Agios Mamas im Juli
    Die Flamingo-Kolonie in Agios Mamas im Juli - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tierschützer machen Bleischrot von Jägern für Massensterben verantwortlich.

    Die ersten zwei Vögel mit Vergiftungssymptomen wurden Ende Januar in der Lagune Agios Mamas in Nordgriechenland gefunden, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Mittwoch berichtete. Seitdem hat die Umweltschutzorganisation Aktion für Wildtiere und -pflanzen neun kranke Flamingos behandelt und viele weitere tote Flamingos gefunden. «Alle hatten Blei geschluckt», sagte Stavros Kalpakis von der Organisation.

    In der Lagune Agios Mamas auf der Halbinsel Chalkidiki hatten im vergangenen Jahr zum ersten Mal Rosaflamingos gebrütet. Es war die erste Brutkolonie in Griechenland überhaupt. Durch die Bleimunition wird der Standort für die Vögel nun aber zur tödlichen Gefahr, wie Kalpakis warnte. Nach Überzeugung der Tierschützer wurden die Flamingos in der Lagune vergiftet.

    In Griechenland ist die Jagd mit bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten verboten. Nach Angaben von Umweltschützern wird aber immer noch von vielen Jägern Bleischrot genutzt. Seit Beginn des Corona-Lockdowns im November ist die Jagd in Griechenland auch grundsätzlich eingeschränkt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    ewf
    23 Interaktionen
    «It is what it is»
    Klare Nacht Wetter
    44 Interaktionen
    Wolken fehlen

    MEHR IN NEWS

    Volketswil ZH
    Volketswil ZH
    Kanton Appenzell Innerrhoden
    Kanton Appenzell Innerrhoden
    FC Sion
    1 Interaktionen
    Starke Walliser

    MEHR AUS GRIECHENLAND

    Athen
    «Strand leer»
    griechenland
    Börse im Wandel
    Fisch
    2 Interaktionen
    Syros