Anlässlich des ersten Jahrestags der Amokfahrt von Trier mit sechs Toten hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erneut ihr Entsetzen über die Tat zum Ausdruck gebracht.
Menschen trauern vor Porta Nigra in Trier
Menschen trauern vor Porta Nigra in Trier - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz nimmt an Gedenkgottesdienst teil.

«Auch ein Jahr danach macht mich diese furchtbare Tat immer noch fassungslos», erklärte Dreyer am Dienstag. Die Amokfahrt habe sich «tief in das kollektive Gedächtnis von Rheinland-Pfalz eingegraben».

Zum Gedenken an die Gewalttat nimmt die Ministerpräsidentin am Mittwoch, genau ein Jahr nach der Amokfahrt, an einem ökumenischen Gottesdienst im Trierer Dom teil. Neben Opfern und Hinterbliebenen werden auch Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr und der Polizei erwartet. Auch Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) und der Landesopferbeauftragte Detlef Placzek kommen zum Gedenkgottesdienst, der live im Fernsehen übertragen wird.

Am 1. Dezember vergangenen Jahres fuhr ein Mann mit einem Auto durch die Trierer Fussgängerzone. Fünf Menschen wurden getötet, zahlreiche weitere verletzt. Im Oktober erlag ein 77-Jähriger elf Monate nach der Tat seinen schweren Verletzungen, womit sich die Zahl der Opfer auf sechs erhöhte.

Im August begann vor dem Landgericht Trier der Prozess gegen den 51-jährigen mutmasslichen Täter. Die Staatsanwaltschaft warf ihm fünffachen Mord, versuchten Mord in 18 Fällen sowie gefährliche und schwere Körperverletzung in 14 Fällen vor.

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