Nach über einem Jahr Corona-Zwangspause bieten die Dresdner Musikfestspiele ab Freitag erstmals wieder Live-Konzerte. Dank der positiven Infektionsentwicklung könne man bis 13. Juni zehn Programme im Kulturpalast und Stallhof der ostdeutschen Stadt präsentieren, sagte Intendant Jan Vogler am Montag.
Symbolbild
Konzert (Symbolbild). - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Künstler wie Albrecht Mayer, Boris Giltburg, das Dresdner Festspielorchester unter Ivor Bolton, die New York Gypsy Allstars, Max Mutzke, Rudolf Buchbinder oder Pablo Sáinz-Villegas hätten sich wegen eingeschränkter Platzkapazität bereiterklärt, zwei Mal zu spielen, um möglichst viel Publikum den Genuss eines Konzerts zu ermöglichen.

Die meisten Künstler stünden in Dresden zum ersten Mal nach langer Zeit wieder auf einer Bühne vor Publikum.

In den vergangenen Tagen hatte das Klassikfestival bereits mehrere Konzerte im Internet gestreamt. Am Sonntagabend wurde dabei der US-Komponist und Dirigent John Adams mit dem Preis der Festspiele geehrt - dem mit 25 000 Euro dotierten «Glashütte Original Musikfestspielpreis». Adams will das Preisgeld unter anderem für die Finanzierung von Musikunterricht in US-Gefängnissen sowie Stipendien für klassische Musikausbildung in Gemeinden verwenden, die unter wirtschaftlichen und ethnischen Spannungen leiden.

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