Drei Tote nach Lawinenniedergängen in Österreich
Bei dutzenden Lawinenabgängen in Österreich sind nach Angaben der Polizei drei Menschen ums Leben gekommen. Darunter ist ein Deutscher Skiwanderer, wie eine Sprecherin der Polizei in Tirol der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Allein in Tirol seien mehr als 30 Lawinen an einem Tag gezählt worden, hiess es von der Notrufzentrale des Bundeslandes. Der deutsche Wintersportler sei im Tiroler Navistal mit einem weiteren Mann unterwegs gewesen. Aufgrund der Lawinengefahr seien sie umgekehrt, doch dabei habe sich beim Queren eines Hanges ein Schneebrett gelöst, so die Sprecherin. Einer der beiden wurde völlig verschüttet und starb.
Ein weiterer Lawinentoter wurde von der Polizei in Fiss gemeldet. Der 71-Jährige war als Tourist in Tirol, hiess es. Die Polizei machte keine näheren Angaben zu dem Mann. Auch im Bundesland Vorarlberg starb ein Mann bei einem Lawinenunglück. Er konnte ausgegraben werden, doch er starb noch an der Unfallstelle im Skigebiet Sonnenkopf, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Einsatzkräfte berichtete.
Im Bundesland Salzburg ging ebenfalls eine Reihe von Lawinen ab, ein 70-jähriger Skitourengänger konnte aus dem Schnee gerettet werden. Die Lawinensituation im Westen Österreichs ist angespannt. Die Warndienste riefen in Tirol und Vorarlberg die zweithöchste Gefahrenstufe aus.










