Sechs Stunden haben die drei Parteien sondiert. Die Rede ist von einem guten Gespräch. Für die nächste Woche sind gleich mehrere Treffen geplant.
Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner (r.), SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (m.) und Volker Wissing, Generalsekretär der FDP, während einer Pressekonferenz. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner (r.), SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (m.) und Volker Wissing, Generalsekretär der FDP, während einer Pressekonferenz. Foto: Kay Nietfeld/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • SPD, Grüne und FDP wollen ihre Sondierungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung in der nächsten Woche fortsetzen und vertiefen.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nach einer ersten gemeinsamen Runde aller drei Parteien in Berlin, aufgrund des «guten Gesprächs» sei verabredet worden, dass es an diesem Montag weitergehe. Das Wochenende solle genutzt werden, «um eine intensive Woche der Sondierungen vorzubereiten».

Ein vereinbartes Ende der nun aufgenommenen Sondierungsgespräche gebe es aber nicht, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing. Sie dauerte mehr als sechs Stunden.

Nach dem Treffen am Montag sind weitere nach den Worten von SPD-Generalsekretär Klingbeil für Dienstagvormittag und Freitag geplant. Wenn SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als Finanzminister von Dienstagnachmittag bis Donnerstag nach Washington fliegt, wollen die Generalsekretäre demnach in intensivem Kontakt bleiben.

Wissing erklärte, die Gespräche sollten strukturiert und auf den Punkt geführt werden. Themen sollten im Laufe der kommenden Woche in festgelegten Zeitfenstern besprochen werden. Danach solle es eine Pause gebe, in der die Verhandlungspartner bewerten könnten, wo es weiteren Gesprächsbedarf gebe. Nach diesem Muster seien die Tage der kommenden Woche strukturiert worden. «Dann kommen wir untereinander zu der Beantwortung der Frage: Brauchen wir noch zusätzliche Zeit oder nicht. Aber diese Frage kann ich jetzt nicht beantworten.» Die kommende Woche solle reichen, um alle Themen zu besprechen.

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner beteuerte, dass die Gespräche nicht in Nachtsitzungen münden sollten. Man wolle nicht nach dem Modus arbeiten «Irgendwann ist man so erschöpft, dann gibt’s ein Ergebnis», sondern sehr konzentriert tagsüber arbeiten.

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