Studie

Diesel verteuert sich – Wohlhabende setzen weiter auf Verbrenner

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Eine aktuelle Studie der deutschen Organisation DAT zeigt, dass Familien mit neuen Dieselautos 2025 im Schnitt mehr verdienten als Elektroauto-Käufer.

Diesel Auto
Familien mit neuen Dieselautos verfügten 2025 im Durchschnitt über ein höheres Einkommen als Elektroauto-Käufer. (Symbolbild) - depositphotos

Eine aktuelle DAT‑Studie belegt, dass Diesel‑Käufer im Jahr 2025 das höchste durchschnittliche Einkommen unter allen Antriebsgruppen erzielten.

Familien mit neuen Dieselautos verdienten im Schnitt monatlich 5454 Euro. Elektroauto-Käufer hatten laut der «Speedme»-Auswertung durchschnittlich 4856 Euro zur Verfügung.

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Demnach spiegelt sich die Premiumisierung des Dieselsegments auch in der Kaufkraft der Nutzer wider, während Elektroautos zunehmend erschwinglicher werden.

Diesel wird Premium: SUVs und Mittelklasse treiben Preise weltweit nach oben

Marktforscher sehen die Premiumisierung des Dieselsegments als Ursache für diese Entwicklung, denn kompakte und günstige Dieselmodelle sind fast verschwunden.

Diesel findet sich heute laut «Speedme» vor allem in grossen SUVs und Mittelklasse‑Fahrzeugen, was den Einstiegspreis deutlich erhöht. Die Kraftstoffpreise entwickeln sich global unterschiedlich: In einigen Regionen steigen Dieselpreise wegen kalter Witterung und erhöhter Nachfrage, wie aus aktuellen Analysen hervorgeht.

Gleichzeitig prognostiziert die US‑Energy Information Administration geringere Jahresdurchschnittspreise für Diesel im Jahr 2026 als im Vorjahr aufgrund fallender Rohölpreise.

CO₂‑Abgaben und politische Regulierungen belasten Verbraucher

Das Tanken wird 2026 in Deutschland voraussichtlich teurer, weil der CO₂‑Preis für fossile Kraftstoffe steigt. Laut dem «ADAC» verursachen diese Kostensteigerungen deutliche Mehrkosten für Benzin und Diesel.

Steigende CO₂‑Abgaben könnten bis zu 20,5 Cent pro Liter Diesel ausmachen und so Haushaltskosten belasten.

Diesel, Tankstelle
In einigen Regionen steigen Dieselpreise wegen kalter Witterung und erhöhter Nachfrage. (Symbolbild) - depositphotos

Experten sehen langfristig weiter Belastungen durch politische Rahmenbedingungen und Emissionshandelssysteme, die bis 2027 höhere Preise am Markt erzwingen könnten. Marktforscher betonen, dass solche Regulierungen für Verbraucher zusätzliche Kosten am Tank verursachen und die Attraktivität fossiler Kraftstoffe weiter senken.

Kommentare

User #1862 (nicht angemeldet)

wer will schon in einer Mikrolee auf rädern rumfahren und gleichzeitig gar gekocht werden!?

User #4139 (nicht angemeldet)

Der Schichtarbeiter mit Familie kann sich nur Verbrenner leisten , E Autos sind zu teuer.

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