Die französische Justiz hat nun nach jahrelangen Untersuchungen im Abgasskandal ein Ermittlungsverfahren gegen Renault eröffnet.
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Renault fasst drei seiner Fabriken in Nordfrankreich für die Elektroauto-Produktion zusammen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Diesel-Skandal ist nach wie vor noch nicht komplett abgearbeitet.
  • Nach langen Untersuchungen ermittelt die französische Justiz gegen Autobauer Renault.

Nach jahrelangen Untersuchungen hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen Renault wegen mutmasslichen Betrugs eingeleitet.

Abgasskandal wird seit 4 Jahren untersucht

Wie Renault berichtete, geht es um Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen «älterer Generationen». Die Justiz untersucht den Fall seit rund viereinhalb Jahren.

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Logo von Renault - AFP

Renault wies die Vorwürfe zurück. Man habe sich stets an französische und europäische Vorgaben gehalten. In Autos gebe es keine betrügerische Software.

Renault blecht 20 Millionen Euro Kaution

Renault muss nach eigenen Angaben eine Kaution von 20 Millionen Euro für mögliche Entschädigungen und Strafgelder hinterlegen. Zudem ist eine Bankgarantie von 60 Millionen Euro fällig, um mögliche Schäden auszugleichen.

Der «Dieselgate»-Skandal war seinerzeit von Europas grösstem Autohersteller VW ausgelöst worden. Die Affäre um millionenfach gefälschte Stickoxid-Abgaswerte flog im September 2015 in den USA auf.

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