Regierung

Die dänische Regierung will gegen Corona-Panikmacher vorgehen

Lou Pflugshaupt
Lou Pflugshaupt

Dänemark,

In Dänemark wurden alle Corona-Massnahmen aufgehoben. Jetzt macht die dänische Regierung einen Faktencheck gegen Corona-Panikmacher.

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Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen - Ritzau Scanpix/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • In Dänemark wurden Anfang Februar alle Corona-Massnahmen aufgehoben.
  • Die Regierung geht jetzt mit Faktenchecks gegen die Corona-Panikmacher vor.

Bereits am 1. Februar konnte die dänische Bevölkerung ihren «Freedom Day» feiern. Die Regierung hatte beschlossen, Corona nicht mehr als «gesellschaftskritische Krankheit» einzustufen. Jetzt will die sozialdemokratische Regierung Faktenchecks gegen Corona-Panikmache einführen.

Dabei sind auch «nicht-dänischsprachige Personen» in den Medien das Ziel. Eine der Fehlinformationen, gegen die vorgegangen wird, ist, dass «extrem viele Menschen» wegen Corona im Spital waren.

Die Wissenschaftler des SSI (Statens Serum Institut) stellen den Fakt richtig. «Bis Woche 5 waren 2391 Covid-19-positive Personen ins Krankenhaus eingeliefert worden, verglichen mit 296'630 Fällen.» Ausserdem sei die Zahl seit dem September 2021 zurückgegangen.

Auch die Behauptung der ausländischen Medien, dass besonders viele Kinder wegen Corona ernsthaft erkranken, sei nicht richtig. «Die meisten Kinder erleiden keine oder eine sehr leichte Erkrankung, wenn sie mit Covid-19 infiziert sind.»

Ist die dänische Regierung ins Lager der Leugner abgedriftet?

Auf die Kritik, die dänische Regierung sei plötzlich ins Lager der Corona-Leugner gerutscht, antwortet sie: «Covid-19 existiert absolut, aber es wird nicht länger als eine ‹gesellschaftskritische Infektion› betrachtet. Das liegt daran, dass die Omikron-Variante zu einer milderen Erkrankung führt als frühere Varianten.»

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