Mallorca kann aufatmen - in Portugal neue Stürme befürchtet

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    Bern,

    Über die spanische Ferieninsel Mallorca ist ein weiterer Sturm mit Windgeschwindigkeiten in Berglagen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und viel Regen hinweggezogen. Am Wochenende können sich Winterflüchtlinge aus Nordeuropa aber auf ruhigeres Wetter und Sonnenschein mit bis zu 15 Grad freuen, bevor es nach Angaben des nationalen Wetterdienstes Aemet nächste Woche wieder Schauer geben könnte. An den Küsten muss mit hohem Wellengang gerechnet werden.

    Das Sturmtief «Benjamin
    Das Sturmtief «Benjamin» sorgt auf Mallorca für Warnstufe Gelb. (Symbolbild) - Depositphotos

    Dramatischer ist hingegen die Lage in Portugal, wo nach dem verheerenden Sturm «Kristin» vom Mittwoch schon die nächsten Atlantikstürme im Anmarsch sind. Der staatliche Wetterdienst Ipma warnt vor extrem hohen Wellen an einigen Küstenabschnitten, stürmischem Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 80 Kilometern pro Stunde und vor allem ab der Nacht zu Montag wieder mit heftigen Regenfällen.

    Vor allem die Menschen in den von «Kristin» besonders betroffenen Regionen Leiria, Coimbra und Santarém stellt das vor grosse Probleme. Viele zerstörte Dächer konnten nur notdürftig mit Planen abgedichtet werden, die den kommenden Unwettern kaum standhalten dürften.

    «Was uns im Moment Sorgen bereitet, sind viele Häuser mit beschädigten Dächern in unseren Dörfern und auch in der Stadt», sagte der Bürgermeister von Leira, Goncalo Lopes, wie der staatliche TV-Sender RTP berichtete. Zudem wurden Überschwemmungen befürchtet, wenn Wasser aus prall gefüllten Stauseen abgelassen werden müsste.

    Am Mittwoch hatte «Kristin» mit Windgeschwindigkeiten von teilweise über 200 Kilometer pro Stunde schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom und Internet. Der Verkehr wurde durch umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und Erdrutsche stark beeinträchtigt.

    Am Samstagmorgen waren immer noch 211.000 Haushalte und Gewerbebetriebe ohne Strom, wie RTP berichtete. Für rund 60 Gemeinden wurde der Notstand ausgerufen, um schnellere Hilfe zu ermöglichen.

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    Kommentare

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