Die deutsche Baubranche ist mit einem Auftragsrekord ins zweite Halbjahr gestartet. Die Bestellungen im Bauhauptgewerbe lagen im Juli bei rund 7,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.
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Baustelle in München. (Symbolbild) - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • «Wegen der gestiegenen Baupreise waren das nominal (nicht preisbereinigt) 4,9 Prozent mehr als im Juli 2020 und damit der höchste jemals gemessene Wert an Neuaufträgen in einem Juli in Deutschland.» In den ersten sieben Monaten lagen die Aufträge nominal 4,8 über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Klammert man die jüngsten Preissteigerungen vor allem beim Baumaterial aus, lagen die Aufträge real und kalenderbereinigt allerdings nur 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. In dieser Rechnung lagen sie auch seit Jahresanfang nur 0,9 Prozent im Plus.

Die Baubranche ist bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Allerdings machen den Betrieben die Lieferengpässe bei wichtigen Materialien wie Stahl, Holz und Kunststoffen zu schaffen, die auch für steigende Preise sorgen.

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