Gewalt

    Demo für Collien Fernandes und gegen digitale Gewalt in München

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Deutschland,

    In München versammelten sich viele Menschen zu einer Demo für Collien Fernandes und gegen digitale Gewalt.

    Demo Königsplatz
    Demonstranten stehen bei einer Demo für Solidarität mit Collien Fernandes und Betroffenen von digitaler, sexueller Gewalt auf dem Königsplatz. - keystone

    In München haben am Sonntag Tausende Menschen auf dem Königsplatz gegen sexualisierte Online‑Gewalt demonstriert und Solidarität mit Collien Fernandes gezeigt. Die Kundgebung richtete sich gegen digitale Gewalt gegen Frauen und thematisierte auch strukturelle Schutzlücken im Rechtssystem, wie der «NTV» berichtet.

    Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 6000 Menschen an der Demonstration. Sie wurde von der Grünen Jugend München und der Initiative «Feminists United» organisiert.

    Hast du die Doku zu Deepfakes von Collien Fernandes gesehen?

    Auf den Strassen forderten sie strengere Gesetze und bessere Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt. Die Polizei bestätigt, dass es zu keinen grösseren Zwischenfällen kam.

    Grüne fordern rechtliche Konsequenzen bei Deepfakes

    Hauptanliegen der Demonstration war die Solidarität mit der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes. Zudem richtete sich der Protest gegen sexuelle und digitale Gewalt an Frauen.

    Im Mittelpunkt der Kundgebung standen Forderungen nach einer klareren strafrechtlichen Einordnung von pornografischen Deepfakes und digitalen Übergriffen.

    Katharina Schulze ist Fraktionschefin der Grünen im bayerischen Landtag. Sie rief laut «NTV» dazu auf, die Herstellung und Verbreitung manipulierter Inhalte rechtlich zu ahnden.

    Demo nach Enthüllungen um Fernandes

    Auch der designierte Oberbürgermeister Münchens, Dominik Krause, beteiligte sich an der Demo. Er wollte auf die Bedeutung des Schutzes vor digitaler Gewalt aufmerksam machen.

    Die Debatte um diese Proteste begann durch einen Bericht des «Spiegel». Darin ging es um Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen.

    Demo Königsplatz
    Die Demo richtete sich gegen digitale Gewalt und zeigte Solidarität mit Collien Fernandes. - keystone

    Nach den Enthüllungen hat der Bericht eine breite öffentliche Diskussion ausgelöst. Die Vorwürfe und die Reaktionen darauf haben die Protestwelle in mehreren Städten gefördert.

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    Kommentare

    User #9684 (nicht angemeldet)

    Internet abschaffen……ganz einfach

    User #1594 (nicht angemeldet)

    So lange sich Frauen schlagen lassen und doch keine Anzeige erstatten, so lange wird sich auch nie was ändern! Habe ich 1:1 mit einer Mitarbeiterin erleben müssen; unzählige Mahle musste die Polizei kommen, und jedes Mahl gab es keine Anzeige weil, "Er isch halt doch en liebä". Und so lange wird sich auch nichts ändern, ob mit oder ohne Demos.

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