Gewalt

    Stopp von US-Hilfen hat in Afrika zu mehr Gewalt geführt

    Keystone-SDA
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    Südafrika,

    Wo die USA ihre Entwicklungshilfe gestrichen haben, haben Konflikte & Gewalt zugenommen. Das zeigt eine neue Studie unter der Leitung der Universität Lausanne.

    Gewalt und Konflikte
    Seit die USA ihre Entwicklungshilfe eingestellt haben, nehmen Gewalt und Konflikte in afrikanischen Regionen zu. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gemäss einer Studie der Universität Lausanne haben Konflikte in Afrika wieder zugenommen.
    • Das liegt daran, dass die USA ihre Entwicklungshilfe eingestellt haben.
    • Nun habe die Bevölkerung weniger zu verlieren, wenn sie auf Gewalt zurückgreife.

    Seit der Einstellung der Entwicklungshilfe durch die USA verzeichnen Gewalt und bewaffnete Konflikte in Afrika einen Aufwärtstrend.

    In den Regionen, die zuvor am stärksten von US-Hilfe profitiert hätten, sei die Wahrscheinlichkeit von Unruhen um 10 Prozent gestiegen. Das teilte die Universität Lausanne (Unil) am Donnerstag mit.

    Die Zahl der Konflikte habe seit der Einstellung um 10,6 Prozent zugenommen. Jene der Todesopfer um 9,3 Prozent.

    Für die in der Fachzeitschrift «Science» publizierte Studie verglichen die Forschenden die Entwicklung in 870 afrikanischen Regionen. Sie analysierten die Folgen der Schliessung der US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) am 1. Juli 2025.

    Bevölkerung hat weniger zu verlieren

    Die Studie zeigte auch, dass Proteste und Unruhen schnell als Reaktion auf die Kürzungen ausbrachen. Bewaffnete Auseinandersetzungen und Gewalt gegen Zivilisten hätten sich hingegen schrittweise verschärft.

    Ein Grund dafür sei, dass die Kosten für die Anwendung von Gewalt für die Bevölkerung sanken.

    Sollte die Schweiz mehr Entwicklungshilfe in Afrika leisten?

    Als einen der Hauptgründe nennen die Autoren, dass die Kosten für Gewalt schneller sänken als der Wert umkämpfter Güter. Die Bevölkerung habe somit weniger zu verlieren, wenn sie auf Gewalt zurückgreife.

    Eine Rolle spielte auch das politische System der verschiedenen Regionen. Studienautor Dominic Rohner: «Wir haben festgestellt, dass die Effekte in Ländern mit solideren und offeneren politischen Systemen erheblich abgemildert wurden.»

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    Kommentare

    User #2097 (nicht angemeldet)

    Bei uns absolut auch denkbar wenn die Regierung gewissen Bevölkerungsgruppen den Geldhahn zu drehen würde…

    User #3387 (nicht angemeldet)

    das ganze Geld an DKT International Africa.Super Wirkung.

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