Das ist der Mann (44), der in Belfast fast geköpft wurde
Am Montagabend kam es in der nordirischen Hauptstadt Belfast zu einer versuchten Enthauptung. Nun ist klar: Beim Opfer handelt es sich um einen 44-Jährigen.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Mann versuchte am Montagabend in Belfast auf offener Strasse, einen anderen zu köpfen.
- Der Täter wurde festgenommen, das Opfer überlebte schwer verletzt.
- Nun ist mehr über das Opfer, einen 44-Jährigen Schotten, bekannt.
- Bereits 2001 wurde er Opfer einer Gewalttat, damals wurde er angezündet.
In der nordirischen Hauptstadt Belfast kam es am Montagabend zu einem grausigen Verbrechen.
Auf offener Strasse versuchte ein 30-jähriger Mann aus dem Sudan, einen anderen Mann mit einem Messer zu enthaupten. Die Tat gelang nur nicht, weil beherzte Passanten eingriffen – und dem Opfer zu Hilfe eilten.
Dieses liegt aktuell mit schweren Verletzungen in Gesicht, Hals und Rücken im Spital. Zudem hat der Mann, der beinahe enthauptet wurde, ein Auge verloren.
In der Folge kam es in Belfast zu rassistisch motivierten Ausschreitungen. Dabei wurden Fahrzeuge und Wohnhäuser angezündet.
Opfer von Messerangriff überlebte bereits 2001 eine Attacke
Nun wird auch immer mehr über die Identität des Opfers bekannt. So schreiben britische Medien, es handle sich um den 44-jährigen Stephen Ogilvie, der ursprünglich aus Schottland stammt.
Schockierend: Offenbar ist die Beinahe-Enthauptung nicht das erste Verbrechen, das Ogilvie überlebt.

Bereits 2001 wurde er Opfer eines grausamen Verbrechens. In der Wohnung eines Drogendealers sei er mithilfe der Vergewaltigungsdroge GHB betäubt worden, berichtet die «Scottish Sun».
Als er bewusstlos gewesen sei, hätten ihm die Täter seinerzeit eine brennende Zigarette zwischen die Zehen geklemmt. Im Anschluss übergossen die Täter ihn mit Rasierwasser, worauf Ogilvie in Flammen aufging.
Kannten sich Opfer und Täter?
Glück im Unglück: Der 44-Jährige erwacht – und bemerkt, dass er brennt. Ihm gelingt die Flucht, den Tätern werden Haftstrafen aufgebrummt.
Die letzten anderthalb Jahre lebte Ogilvie schliesslich in Belfast. Dort lernte er Medienberichten zufolge auch den Mann kennen, der ihn später fast enthaupten sollte.
So schreibt der «Daily Record», die beiden Männer hätten im selben Wohnblock im Norden der Stadt gelebt. Ogilvie habe dem 30-jährigen Täter demnach geholfen, sich einzurichten.
Von der Polizei bestätigt ist dies allerdings nicht. Auch ist nach wie vor unklar, warum der 30-jährige Sudanese Ogilvie enthaupten wollte.














